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Duales Bachelor-Studium Dentalhygiene und Management, Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen

Am 1. Oktober 2013 startet die sich in Gründung befindliche praxisHochschule für Gesundheit und Soziales mit den Studiengängen Dentalhygiene und Management, Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen sowie Management von Gesundheitsnetzwerken. Die praxisHochschule, ein Unternehmen der Stuttgarter Klett Gruppe, lädt am Freitag, den 13. September zu einem Tag der offenen Tür in der Neusser Straße 99 in Köln ein.

Autor: praxisHochschule für Gesundheit und Soziales

Die Bewerbungsfrist für die letzten beiden Studiengänge endet am 30.09.2013. Im Studiengang Dentalhygiene und Management sind bereits alle Studienplätze vergeben, Bewerber können hier wieder für das Sommersemester 2014 aufgenommen werden. Bewerbungsschluss ist der 31.01.2014.

Duales Studium

„Bereits der Name bringt die Dualität der praxisHochschule auf den Punkt: Die Studierenden arbeiten parallel in Gesundheits- oder Sozialeinrichtungen und integrieren damit ihre Ausbildung bzw. berufliche Tätigkeit in das Studium", berichtet Manuel Dolderer, Geschäftsführer der praxisHochschule Köln. „Erstmals wird ein duales Studienkonzept in maßgeschneiderter Form im Gesundheits- und Sozialwesen umgesetzt." Von der Dualität profitieren die Studenten, aber auch die Kooperationspartner und Partnerpraxen. Selbst die Dozenten repräsentieren die Dualität, da sie oftmals parallel zu ihrem Hochschul-Engagement in der Praxis tätig sind. „Unsere Absolventen haben einen akademischen Abschluss und schon berufliche Erfahrungen gesammelt", betont Dolderer.

Innovative Hochschuldidaktik

Lernen an der praxisHochschule setzt an der beruflichen Realität und damit an aktuellen Fragestellungen und Problemen an. Beim problembasierten Lernen steht die praktische Erfahrung im Vordergrund, dann erst folgt die Theorie. Die Studenten erarbeiten an konkreten Praxisfällen selbständig ihre Fragestellungen und die dazu passenden Lösungsansätze. Selbstlern-, Praxis- und Präsenzphasen sowie der Online-Campus bieten unter der Supervision der Dozenten ein intensives, praxisorientiertes und abwechslungsreiches Studium. „Wir schaffen einen neuen Lernraum", so Dolderer. „Lernen findet überall statt, nicht nur im Seminar oder am Computer, sondern auch und vor allem in der beruflichen Praxis."

Motoren des Gesundheitssystems

Die praxisHochschule vermittelt nicht nur Fachkompetenz, sondern auch persönliche Schlüsselkompetenzen, die die Studierenden in ihrem späteren Berufsalltag benötigen. So ist die Persönlichkeitsentwicklung ein zentrales Element des Studiums – die Studierenden lernen, die betriebswirtschaftlichen Anforderungen mit den ethischen und menschlichen Aspekten des Gesundheits- und Sozialwesens zu verbinden. Teamkommunikation und Gruppendynamik stehen ebenso im Semesterplan wie Präsentation und Rhetorik. „Das Gesundheitssystem befindet sich im Umbruch, beeinflusst durch Demographie und Sparzwänge. Um diesen Wandel auf den richtigen Weg zu bringen, bedarf es einer neuen Art von Managern, die das Gesundheits- und Sozialsystem sowohl fachlich also auch persönlich kompetent und visionär gestalten können. Die Absolventen der praxisHochschule sind der Motor unseres Gesundheits- und Sozialwesens von morgen", schließt Dolderer.

Zulassungsvoraussetzungen

Um an der praxisHochschule in Köln studieren zu können, ist das Abitur nicht zwingend notwendig. Auch Meisterinnen und Meister sowie vergleichbar Qualifizierte und beruflich Qualifizierte, bei denen Berufsausbildung, mindestens dreijährige Berufstätigkeit und angestrebter Studiengang einander fachlich entsprechen, werden zugelassen, ebenso wie alle anderen beruflich Qualifizierten mit mindestens zweijähriger Berufsausbildung und dreijähriger beruflicher Erfahrung, wenn sie das Eignungsfeststellungsverfahren der praxisHochschule bestanden haben.

Finanzierung

Das Studium kostet 600 Euro (Dentalhygiene und Management) bzw. 400 Euro (Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen sowie Management von Gesundheitsnetzwerken) pro Monat. Im Rahmen des dualen Studiums wird dieser Betrag in der Regel von den Ausbildungseinrichtungen bzw. Praxispartnern übernommen oder durch eine Vergütung für die praktische Tätigkeit kompensiert. Im Falle des berufsbegleitenden Studiums können diese Kosten von den Arbeitgebern als Weiterbildungskosten getragen und steuerlich geltend gemacht werden.

Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen

Laut statistischem Bundesamt wurden im Jahr 2010 in Deutschland fast 290 Milliarden Euro für Gesundheitsleistungen ausgegeben. Das Gesundheits- und Sozialwesen ist damit einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Deutschlands. Händeringend werden gut ausgebildete Manager gesucht, die diesen doch komplizierten Wirtschaftssektor verstehen und mit den betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und ethischen Anforderungen kompetent und verantwortungsvoll umgehen können.

Die Absolventen des Studiengangs Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen verfügen über fundierte Kenntnisse in allen betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Fragen dieser Institutionen. Sie entlasten beispielsweise ambulant tätige Ärzte und Zahnärzte in der Praxisorganisation und Verwaltung und leiten das Praxisteam. Führung von Mitarbeitern, Abgrenzung von Verantwortungsbereichen, Teamentwicklung und Mitarbeiterförderung gehören zu ihren Aufgaben. Auch in Einrichtungen des Sozialwesens bieten sich viele Einsatzmöglichkeiten für Gesundheitsmanager: im Bereich der kaufmännischen Leitung, der Personalführung und -entwicklung, in der Verantwortung für Fragen des Vertragswesens, im Qualitätsmanagement sowie der Entwicklung und Umsetzung von Marketingstrategien.

Management von Gesundheitsnetzwerken

Mit Blick auf den notwendigen Wandel in unserem Gesundheits- und Sozialwesen wächst der Bedarf an Mitarbeitern, die in der Lage sind, regionale und überregionale sektorenübergreifende Versorgungsnetzwerke zu konzipieren, erfolgreich zu managen und zu evaluieren.

Ob in Organisationen einzelner Leistungserbringer und Kostenträger oder bei ganzen Netzwerken und Regionen – Absolventen dieses Studienganges navigieren den Patienten durch einen sinnvoll konzipierten Versorgungszusammenhang. Dazu Manuel Dolderer: „So spielen die Manager von Gesundheitsnetzwerken beim Umbau des deutschen Gesundheits- und Sozialwesens hin zu einem zukunftsfähigen patientenorientierten System eine der wichtigsten Rollen."

Dentalhygiene

Bis 2030 rechnet die Mundgesundheitsbranche mit 76.000 zusätzlichen Beschäftigten in Deutschland. Zugleich wird in diesem Markt eine Umsatzsteigerung von 23 auf 27 Mrd. Euro erwartet. Schon heute weisen laut Mundgesundheitsstudie DMS IV mehr als 70% der über 40-Jährigen eine parodontologische Erkrankung auf. Dieser steigenden Nachfrage stehen in Deutschland bisher kaum genügend qualifizierte Fachkräfte entgegen.

Das prophylaxeZentrum der praxisHochschule, eine hochschuleigene zahnärztliche Einrichtung, bietet den Studierenden die Möglichkeit, ihr handwerkliches Geschick an Modellen und unter Supervision von professionellen Dentalhygienikerinnen und Parodontologen zu trainieren und erste Erfahrungen am Patienten zu sammeln.

Dentalhygieniker behandeln und betreuen eigenständig Patienten, ergänzen und erweitern die Leistungsmöglichkeiten des Zahnarztes. Das Spektrum umfasst die Prophylaxe bei Kindern, zahnerhaltende Maßnahmen durch präventive Leistungen bei Jugendlichen und Erwachsenen, die Unterstützung in der Alters- und Behindertenzahnheilkunde bis hin zur unterstützenden Parodontaltherapie in einer eigens dafür eingerichteten Abteilung. „In eine moderne, wirtschaftlich erfolgreiche Zahnarztpraxis gehört heute eine kompetent besetzte Prophylaxe-Abteilung mit bestens qualifizierten Mitarbeitern", erklärt Dolderer.

Tag der offenen Tür

Beim Tag der offenen Tür am 13. September 2013 in Köln werden die drei Studiengänge vorgestellt. Neben der Besichtigung der Räumlichkeiten stehen Kurzvorträge sowie Sessions zum problembasierten Lernen auf dem Programm. Beginn ist um

11 Uhr in der Neusser Straße 99, Köln. Führungen durch die praxisHochschule sowie Gespräche mit der Geschäftsführung und den Dozenten sind nach Absprache ebenfalls jederzeit möglich.

Gründungsprozess der praxisHochschule

Aktuell befindet sich die praxisHochschule noch im Gründungsprozess. Die Studiengangsakkreditierungen sowie die staatliche Anerkennung sind in der finalen Phase und werden aller Voraussicht nach im Oktober abgeschlossen sein.

www.praxishochschule.de

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