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Model oder Managerin? Entscheiden Sie!

Viele Praxisinhaber haben erkannt, dass eine Praxismanagerin mehr Erfolg bringt. Sie haben endlich wieder mehr Zeit, Zahnarzt zu sein und können sich noch intensiver auf die Behandlung der Patienten konzentrieren. Sie als Praxismitarbeiterin profitieren in vielen Bereichen. Das fängt beim Image an und hört bei einer besseren Bezahlung noch lange nicht auf.

Autor: Dr. med. dent Hans H. Sellmann und Friedrich W. Schmidt

Bildquelle: Fotolia

Sie wollten schon immer Model werden? Nun, Ihre Chancen als ZFA stehen dafür gar nicht mal so schlecht. Statistisch gesehen zumindest landen weit mehr Ihrer Kolleginnen auf dem Catwalk als Bäckereifachverkäuferinnen. Aber es ist damit wie im Lotto.

Gut, die Chancen einen 6er zu erzielen, stehen beim Lotto etwa 140 Millionen zu eins. Da wäre die Chance auf eine Modelkarriere schon etwas besser. Aber immer noch nicht so dolle. Außerdem wäre mir ein Model in der Praxis wahrscheinlich gar nicht mal so recht. Der Blutdruck der Patienten ginge bei ihrem Anblick sicher in gefährliche Höhen. Was bleibt also als Plan B?

„Einen vernünftigen Beruf sollst Du lernen“, sagten schon Ihre Eltern. Wie, Sie haben sich alleine für den Job in der Praxis entschieden? Na gut, dann haben Sie sich auch etwas dabei gedacht. Den Chef heiraten ist eine mit der Modelkarriere vergleichbare (schlechte) Option. Selber Zahnärztin werden, wollen Sie nicht, aber doch ein wenig mehr sein als die letzte in der Kette der Mädels. Nicht nur immer die Plünnen aufbereiten, den Boden nach der letzten Zahnziehorgie vom Blut befreien und Alginat anmischen.

Sie können mehr

Zum Beispiel das werden, was wir Zahnärzte so dringend brauchen: Praxismanagerin. Ja, natürlich, Sie haben auch schon einmal darüber nachgedacht. Aber: Was kostet das? Kann ich mir das überhaupt leisten? Habe ich denn damit bessere Verdienstmöglichkeiten? Was hält mein Chef davon? Unterstützt er mich? Viele Fragen, hier einige Antworten.

Fangen wir einmal ganz am Anfang an. Ja, die Aufgabe der Praxismanagerin ist anstrengend und kostet Kraft. Sie erfordert Sachverstand, Verantwortung und die Fähigkeit zu führen. Sie ist tatsächlich eine Herausforderung. Aber wollten Sie nicht gerade die Position, in der Sie immer fünftes Rad am Wagen sind, vermeiden?

Und die Voraussetzungen?

Natürlich haben Sie den „Gesellenbrief“, wie das im Handwerk heißt, längst in der Tasche, haben danach vielleicht auch schon einige Jahre in der Praxis gearbeitet. Prophylaxe und den Zahnstein abmeißeln ist nicht unbedingt Ihr Ding, obwohl Sie gern mit Menschen umgehen. Sie haben den festen Willen, mehr aus sich zu machen. Sie wollen Ihre Stärken entwickeln und Karriere machen und trauen sich das auch zu. Sie wollen und müssen Verantwortung übernehmen. Verantwortung übernehmen bedeutet aber auch, dass Sie dafür eine gehörige Portion Selbstbewusstsein brauchen, dass es manchmal anstrengend sein kann und dass Sie „Ihre Frau stehen“ müssen.
Wenn Sie bis jetzt allem zustimmen konnten. Wenn Sie sagen „Klar, will ich doch“. Dann lesen Sie doch bitte weiter.

Selbstbewusstsein

Was ist das überhaupt? Selbstbewusstsein? Es ist, um es kurz zu sagen, die Überzeugtheit in die eigene Person und die eigenen Fähigkeiten. Die Ansätze, so haben wir doch gerade festgestellt, sind da. Den Rest, die Feinheiten, die können Sie lernen.
Den „Switch" im Kopf hinzubekommen, dass Sie zwar immer noch Teammitglied sind, aber als Praxismanagerin eine herausragende Position wahrnehmen, ist die größte Herausforderung. Und Sie müssen überzeugend kommunizieren können. Das ist gar nicht so einfach. Stimmt. Aber auch das lernen Sie spielend.

Das oben Gesagte und noch viel mehr können Sie in der Aufstiegsfortbildung zur „Praxismanagerin (IHK)“ lernen. Sie lernen sich während der gesamten Zeit der Fortbildung noch besser kennen, Ihre Stärken einzusetzen und erfolgreich zu kommunizieren. Das neu erlangte Wissen können Sie in den Zeiträumen zwischen den Kursabschnitten direkt in der Praxis auf seine Bewährung und seinen Sinn zu prüfen.

Wie Kommunikation gelingt

Ein Schwerpunkt der Fortbildung ist die professionelle Kommunikation – die interne im Team, aber eben auch die externe Kommunikation mit den Patienten, den Kostenträgern und so weiter. Wir sprechen jedoch nicht nur über das, was kommuniziert wird, sondern darüber, wie professionelle Kommunikation gelingt.

Sie erfahren, wie wichtig vor allem die Körpersprache ist, Sie glauben nicht, was sie schon ausgelöst haben, bevor Sie auch nur ein Wort gesprochen haben. Sie lernen schnell und effektiv, wie Sie bei organisatorischen Aufgaben den Chef entlasten können und vieles mehr.
Von welcher Fortbildung sprechen wir hier überhaupt? Und wer hat etwas davon? Nun, ganz klar Sie! Aber eben auch Ihre Chefin, Ihr Chef. Nicht nur ich setze in meiner Praxis erfolgreich auf eine Ihrer Kolleginnen, die mir „den Rücken frei hält“. Praxismanagerinnen sind gesucht. Ihr Arbeitsplatz ist so was von sicher. Informieren Sie sich doch einfach mal. Es sei denn die Modelkarriere ist in greifbare Nähe gerückt. Aber wie lange würden Sie da gefragt sein in einem Knochenjob? Praxismanagerin hingegen ist krisensicher.

Eine Fortbildung zur Praxismanagerin mit IHK-Zertifikat bietet zum Beispiel die Haranni Academie in Herne an. Da können Sie auch erfahren, „was das kostet“, wie Sie eventuell Förderungen erhalten können und wie Sie das Ganze ihrem Chef schmackhaft machen. Vielleicht zieht er ja mit und unterstützt Sie.

Kein Foto für dich

Nur zu! Trauen Sie sich doch ganz einfach! Am Ende der Fortbildung werden Sie ganz sicher nicht hören: „Ich habe heute leider kein Foto für Dich.“ Dafür aber: „Herzlichen Glückwunsch zur „Praxismanagerin (IHK)“.

haranni-academie.de/produkt/zielstrebig-zum-erfolg-die-praxismanagerin-ihk

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