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praxisHochschule in Köln erhält staatliche Anerkennung

Die praxisHochschule, ein Unternehmen der Klett Gruppe, erhält die staatliche Anerkennung. Philipp Haußmann, Vorstandssprecher der Ernst Klett AG, freut sich mit den Kölnern. „Wir sind stolz darauf, dass mit der praxisHochschule in Köln eine weitere Hochschule der Klett Gruppe die staatliche Anerkennung erhalten hat – und das in Rekordzeit. Alle Studiengänge sind zudem akkreditiert, so dass einem erfolgreichen Start nun nichts mehr im Wege steht.“

Autor: praxisHochschule Köln

Zum Sommersemester 2014 beginnen knapp 90 Studierende ihr duales Bachelor-Studium in den Fächern Dentalhygiene und Präventionsmanagement (B.Sc.). „Die Studierendenzahlen liegen weit über unseren Erwartungen, es musste sogar eine zusätzliche Studiengruppe eingerichtet werden", so Prof. Dr. Wolfram Hahn, Gründungspräsident der praxisHochschule. „Im Oktober 2014 starten dann die beiden dualen Studiengänge Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen (B.A.) sowie Management von Gesundheitsnetzwerken (B.A.)"

Dentalhygiene und Präventionsmanagement

Die Entwicklung des Studiengangs Dentalhygiene und Präventionsmanagement (B.Sc.) ist die konsequente Weiterentwicklung der unter dem Namen praxisDienste bundesweit durchgeführten Prophylaxe-Aufstiegsfortbildungen zur PAss (Prophylaxe-Assistent/-in), ZMP (Zahnmedizinische/r Prophylaxe-Assistent/-in) und DH (Dentalhygieniker/-in). „Die überwältigenden Anmeldezahlen für unseren Studiengang Dentalhygiene und Präventionsmanagement zeigen in beeindruckender Weise, dass unsere Entscheidung für diesen Studiengang richtig war", bekräftigt Dr. Werner Birglechner, Geschäftsführender Gesellschafter. Schon heute weisen laut Mundgesundheitsstudie DMS IV mehr als 70% der über 40-Jährigen eine parodontale Erkrankung auf – Prävention und Prophylaxe gewinnen immens an Bedeutung. Dieser steigenden Nachfrage stehen in Deutschland bisher ungenügend qualifizierte Fachkräfte gegenüber. Absolventen des Studiengangs Dentalhygiene und Präventionsmanagement sind in der Lage, eigene Prophylaxeabteilungen aufzubauen und zu leiten und somit entscheidend zum wirtschaftlichen Erfolg einer Zahnarztpraxis beizutragen.

Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen

Die Absolventen des Studiengangs Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen verfügen über fundierte Kenntnisse in allen betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Fragen dieser Institutionen. Sie entlasten beispielsweise ambulant tätige Ärzte und Zahnärzte in der Praxisorganisation und Verwaltung und leiten das Praxisteam. Führung von Mitarbeitern, Organisation von Verantwortungsbereichen, Teamentwicklung und Mitarbeiterförderung gehören zu ihren Aufgaben. Auch in Einrichtungen des Sozialwesens bieten sich viele Einsatzmöglichkeiten für die Absolventen: im Bereich der kaufmännischen Leitung, der Personalführung und -entwicklung, in der Verantwortung für Fragen des Vertragswesens, im Qualitätsmanagement sowie der Entwicklung und Umsetzung von Marketingstrategien.

Management von Gesundheitsnetzwerken

Mit Blick auf den notwendigen Wandel in unserem Gesundheits- und Sozialwesen wächst der Bedarf an Mitarbeitern, die in der Lage sind, regionale und überregionale sektorenübergreifende Versorgungsnetzwerke zu konzipieren, erfolgreich zu managen und zu evaluieren. Absolventen dieses Studiengangs navigieren den Patienten durch einen sinnvoll konzipierten Versorgungszusammenhang. Dazu Manuel Dolderer, Kanzler der praxisHochschule: „Manager von Gesundheitsnetzwerken spielen beim Umbau des deutschen Gesundheits- und Sozialwesens hin zu einem zukunftsfähigen patientenorientierten System eine ganz zentrale Rolle."

Duales Studium – Praxis trifft Hochschule

„Bereits der Name bringt die Dualität der praxisHochschule auf den Punkt: Die Studierenden arbeiten parallel in Gesundheits- oder Sozialeinrichtungen und integrieren damit ihre Ausbildung bzw. berufliche Tätigkeit in das Studium", betont Manuel Dolderer, Kanzler der praxisHochschule. „Erstmals wird ein in anderen Fachbereichen sehr erfolgreiches duales Studienkonzept in dieser maßgeschneiderten Form im Gesundheits- und Sozialwesen umgesetzt. Unsere Absolventen haben einen akademischen Abschluss und weisen gleichzeitig bereits praktische berufliche Erfahrungen vor."

Innovative Hochschuldidaktik

Die neue praxisHochschule setzt auf ein innovatives Lernkonzept, welches mit dem Problem Based Learning (PBL) das selbstbestimmte Lernen in den Vordergrund stellt. „Wir schaffen einen neuen Lernraum", erklärt Dr. Barbara Veltjens, Vizepräsidentin der praxisHochschule. „Lernen findet überall statt, nicht nur im Seminar oder am Computer, sondern auch und vor allem in der beruflichen Praxis." Die praxisHochschule vermittelt nicht nur Fachkompetenz, sondern auch persönliche Schlüsselkompetenzen. „Die Umsetzung des Problem Based Learning (PBL) in kleinen Studiengruppen steht für uns im Vordergrund", so die Vizepräsidentin. „Theoretisches Wissen wird bei uns immer in Bezug zu fall- und praxisbezogener Arbeit vermittelt."

Zulassungsvoraussetzungen

Um an der praxisHochschule in Köln studieren zu können, ist ein Abitur nicht zwingend notwendig. Auch Meisterinnen und Meister, vergleichbar Qualifizierte und beruflich Qualifizierte, bei denen Berufsausbildung, mindestens dreijährige Berufstätigkeit und angestrebter Studiengang einander fachlich entsprechen, werden zugelassen. Alle anderen beruflich Qualifizierten mit mindestens zweijähriger Berufsausbildung und dreijähriger beruflicher Erfahrung können nach einem erfolgreichen Eignungsfeststellungsverfahren ebenfalls ein Studium an der praxisHochschule beginnen.

Finanzierung

Das Studium kostet monatlich 450 Euro (Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen sowie Management von Gesundheitsnetzwerken) bzw. 650 Euro (Dentalhygiene und Präventionsmanagement) pro Monat. Die Kosten werden in der Regel von den praxisPartnern übernommen. KfW-Innovationsförderkredit unterstreicht die Innovationskraft der praxisHochschule Wie innovativ das Konzept der praxisHochschule ist, zeigt sich unter anderem daran, dass die praxis- Hochschule die erste Hochschule in Deutschland ist, die für ihre Studiengangsentwicklung eine Förderung im Rahmen des ERP-Innovationsprogramms der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhalten hat. Die KfW bestätigt damit, dass es sich bei den Studiengängen der praxisHochschule um deutschlandweite Innovationen handelt.

www.praxishochschule.de

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