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Gedämpfte Freude über gesteigerte Tarifgehälter

Seit Oktober tritt die zweite Stufe des Vergütungstarifvertrages für Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA) in Kraft. Über Tariferhöhung können sich aber nur Praxismitarbeiter in den Regionen Hamburg, Hessen, Saarland und Westfalen-Lippe freuen.

Autor: Verband medizinischer Fachberufe e.V.

Bildquelle: pixelio/Thommy Weiss

Um 2,5 Prozent sind die Tarifgehälter für Zahnmedizinische Fachangestellte am 1. Oktober 2018 gestiegen. Darauf hatten sich die Tarifpartner – der Verband medizinischer Fachberufe e.V. und die Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Zahnmedizinischen Fachangestellten (AAZ) – bereits Ende Juni 2017 in Münster geeinigt.

Mit der zweiten Stufe beginnen die Tarifgehälter für vollzeitbeschäftigte Berufseinsteiger/innen in Tätigkeitsgruppe I bei 1.891 Euro. Bei entsprechender Fortbildung ist es möglich, bereits in den ersten drei Berufsjahren bis in Tätigkeitsgruppe V aufzusteigen und ein Bruttogehalt von 2.458,50 Euro zu erhalten.

„Bei dem herrschenden Fachkräftemangel wäre es jetzt an der Zeit, dass die Zahnärzte ihre Verantwortung als Arbeitgeber und Ausbilder erkennen und darauf dringen, endlich auch in den tariflosen Bereichen Tarifverträge für ZFA abzuschließen, um bundesweit eine gerechte Bezahlung für die Mitarbeiter/innen in Zahnarztpraxen ermöglichen,“ sagt Sylvia Gabel, Referatsleiterin ZFA im Verband medizinischer Fachberufe e.V. Denn Bislang gilt der Tarifvertrag nur in Hamburg und in den Regionen Hessen, Saarland und Westfalen-Lippe.

Der Verband medizinischer Fachberufe e.V. wurde 1963 gegründet. Als unabhängige Gewerkschaft vertritt er die Interessen von Medizinischen, Zahnmedizinischen und Tiermedizinischen Fachangestellten sowie angestellten Zahntechniker/innen.

Den Tarifvertrag könnt ihr online unter www.vmf-online.de/zfa-tarife einsehen.

www.vmf-online.de/zfa-tarife

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