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Intensivfortbildung mit Zertifikat für Zahnmedizinische Fachangestellte

Vom 04.12. - 6.12.2014 fand die erfolgreiche Pilotreihe „Intensivfortbildung Implantologie für Zahnmedizinische Fachangestellte“ inkl. Abschlusstestat und der Überreichung eines Zertifikates an der Landeszahnärztekammer zu Dresden statt. Auf Initiative des Landesverbandes MVZI im DGI e. V. sollte erstmals eine Fortbildungsreihe speziell für Zahnmedizinische Fachangestellte ins Leben gerufen werden.

Autor: MVZI im DGI e.V.

Die Landeszahnärztekammer Sachsen kann sich damit wiederholt mit dem MVZI als ein Vorreiter einer zertifizierten Fortbildung sehen, nachdem schon 1993 das erste Curriculum Implantologie für Zahnärzte in Deutschland hier seine Geburtsstunde feierte. Neben dem bayrischen Landesverband mit der bayrischen Zahnärztekammer gibt es nunmehr in Deutschland zwei, wenn auch von etwas unterschiedlichem Ansatz geprägte, zertifizierte Fortbildungen für die Mitarbeiter im Team der implantologischen Betreuung der Patienten. Mit dem Ziel, eine komprimierte, konzentrierte, auch durchaus anstrengende Fortbildung in vertretbarem finanziellen Rahmen zu schaffen, sei ein richtiges Zeichen in einer Zeit knapper werdender Ressourcen - z. B. auch für gut ausgebildetes Personal.

Verteilt auf 3 Tage, wurden den 20 Teilnehmerinnen theoretische und praktische Kenntnisse für den Schwerpunkt Implantologie vermittelt. Beginnend mit den Grundlagen der Implantologie sowohl in chirurgischer als auch prothetischer Sicht und relevanten Anforderungen verschiedener Röntgentechniken, gab es am 1. Tag auch einen Hands-On-Kurs mit den führenden Implantatanbietern und ihren kompletten chirurgischen Systemteilen. Den Abschluss des ersten Tages bildete der Komplex Administration 1 mit überaus interessanten Einblicken in die Kommunikations-Psychologie im Umgang mit Patienten, Bedeutung von Beratung und Dokumentation im geltenden Patientenrecht .

Der Tag 2 stand ganz im Sinne einer praxisnahen Ausbildung. Verteilt auf 5 implantologisch ausgerichtete Praxen in Sachsen, assistierten die Teilnehmerinnen mit wechselnden Aufgaben ( Stuhlassistenz / Instrumentenassistenz / allg. Assistenz) im laufenden OP Programm. Auch die Themen Notfall- und Komplikationsmanagement, sowie die Auf-, Vor- und Nachbereitung von Instrumenten und Technik einer OP waren wichtiger Bestandteil dieses Praxis-Tages.

Tag 3 stand ganz im Zeichen der Prothetik und Zahntechnik. Unterstützend gab es wieder einen Hands-On-Kurs mit den führenden Implantatanbietern und ihren kompletten prothetischen Systemteilen. Administration 2 mit Dokumentation und GOZ/GOÄ Abrechnungsgrundlagen, der Bedeutung von Nachsorge und Recall, sowie Grundlagen der RKI-Richtlinien und Validierung komplettierten die theoretische Ausbildung.

Der Abschluss bestand in einem Testat mit der anschließenden Überreichung eines Zertifikates an der Landeszahnärztekammer zu Dresden.

Ein besonderer Dank gilt Herrn Prof. Böning und Frau Kokel von der Landeszahnärztekammer Sachsen, allen Kollegen, Mitarbeiterinnen und Industriepartnern, die dieses Projektes unterstützen.

https://www.dginet.de

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