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Heraeus-Symposium bietet Wissenswertes für Dentalhygienikerinnen

Im Rahmen der Europerio 7 in Wien hat der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus ein Symposium veranstaltet, das sich an Dentalhygienikerinnen richtete. Die Vorträge verschafften den Teilnehmern einen aktuellen Überblick über derzeitige Therapieoptionen.

Das Heraeus-Symposium beschäftigte sich mit den jüngsten Entwicklungen in der Parodontitisbehandlung

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Wie das Unternehmen jetzt in einer Mitteilung bekannt gab, stellte Juliette Reeves, Clinical Director Perio-Nutrition, Großbritannien evidenzbasierte Zusammenhänge zwischen gesundem Lebenswandel sowie parodontaler und Allgemeingesundheit her. Sie präsentierte Studiendaten zu bisher wenig bekannten Zusammenhängen zwischen der Telomer-Länge und Parodontitis. Reeves betonte zudem die Bedeutung der Reduktion von Risikofaktoren (Rauchen, falsche Ernährung, Adipositas, Stress) und die Kontrolle der Entzündungsreaktion als primäres Behandlungsziel.

Professor Dr. Petra Ratka-Krüger von der Universität Freiburg griff den zusätzlichen Nutzen der adjunktiven topischen Gabe des SRD-Gels auf. Sie bezeichnete die unterstützende Parodontitistherapie als den Schlüssel für einen langfristigen Therapieerfolg und befürwortete die lokale Antibiose im Rahmen des risikoorientierten Recalls.

Die wichtige Bedeutung des konsequenten Recalls sowie einer individuell ausgerichteten Prävention standen ebenso im Fokus des Vortrags von Professor Dr. Maurizio S. Tonetti, Executive Director European Research Group on Periodontology (ERGOPerio), Italien. Nach heutigem Wissensstand bestimme neben dem Biofilm die individuelle Anfälligkeit den Krankheitsverlauf. So gelte es neben der systematischen Parodontitistherapie mit anschließendem Recall weitere Risikofaktoren zu reduzieren, um die Progression der Krankheit langfristig zu verhindern.

www.heraeus-dental.com

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