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15. Juni 2010 in Kategorie: Dentalmarkt

Manuelle Aufbereitung: Morita sichert das Verfahren über Studie ab

Eine Empfehlung: die abschließende Pflege mit AR-Spray Eine Empfehlung: die abschließende Pflege mit AR-Spray

Turbinen, Hand- und Winkelstücke brauchen nach jeder Behandlung eine besonders sorgfältige Reinigung und Desinfektion, weil sie sowohl innen als auch außen mit Blut, Speichel und Bakterien kontaminiert sein können. Dafür empfehlen die Richtlinien des Robert-Koch-Instituts bisher die maschinelle Aufbereitung in einem Thermodesinfektor. Die manuelle Aufbereitung der Instrumente, die Morita empfiehlt, funktioniert einfacher und genauso sicher: In nur zehn Minuten sind zehn Instrumente aufbereitet und stehen wieder für die Behandlung zur Verfügung. Dieses praktikable Verfahren benötigt einzig drei Schritte: Reinigen, Desinfizieren, Pflegen. Zunächst erfolgt die Reinigung der Übertragungsinstrumente mit Hilfe des Reinigungsmittels WL-clean. Anschließend desinfiziert WL-cid die Instrumente und entfernt die restlichen Bakterien. Darauf folgt die Pflege mit AR-Spray, um den Instrumenten ein langes Leben zu verleihen und den Zahnarzt so vor zusätzlichen Investitionen zu schützen. Damit tritt ein weiterer Vorteil des manuellen Aufbereitungsprozesses hervor, denn ein Thermodesinfektor benötigt etwa 50 Minuten für den Reinigungsvorgang während ein manueller wenige Minuten beansprucht. Für Morita schließt sich der Einsatz eines Thermodesinfektors nicht aus, zumal das manuelle sowie maschinelle Aufbe-reitungsverfahren kombiniert werden können. Die manuelle Aufbereitung kommt allerdings ohne teure Investitionen aus. Wenige Mittel sind nötig, um die Übertragungsinstrumente manuell zu desinfizieren. Das einzige, was der Arzt beachten sollte, ist dass die Instrumente in die Kategorie „semikritisch A“ und „B“ eingeteilt werden müssen. Sind die Instrumente bei chirurgischen Eingriffen im Einsatz oder gehören der Klasse „kritisch B“ an, müssen sie zusätzlich wie gewohnt in den S- bzw. B-Klasse Autoklaven zur Sterilisation.

Validiertes Aufbereitungsverfahren durch Studie der TU Dresden

Das manuelle Aufbereitungsverfahren hat Morita über das Hygieneinstitut Dresden abgesichert. Im Rahmen der Untersuchung testete das Institut die Turbinen sowie Hand- und Winkelstücke von Morita mehrmals. Die Übertragungsinstrumente wurden mit einer wässrigen Sporensuspension kontaminiert und die Verhältnisse in der Mundhöhle simuliert. Mit Hilfe des bereits beschriebenen Reinigungsprozesses entfernte die TU die bakterielle Verschmutzung. Der Erfolg der Methode setzte ein: Die Morita-Turbinen weisen nach 10 Vorgängen pro Turbi-nentyp zu beinahe 100 Prozent keine Rückstände von Bakterien auf. Das Besondere ist, dass nicht nur die Medienwege getestet wurden, sondern auch Turbinen-antriebskanäle sowie die Luftrückführungskanäle der Antriebsluft. Mit diesen Ergebnissen bietet das Unternehmen Morita auch in juristisch-forensischer Sicht Sicherheit bei der manuellen Aufbereitung. Dies bestätigt der Arbeitskreis Dentalinstrumente der BZÄK in seinen jüngsten Empfehlungen: Eine Reinigung und Desinfektion von Übertragungsinstrumenten der Risikogruppe „semikritisch B” sei sowohl manuell als auch maschinell möglich – vorausgesetzt, der Hersteller hat der jeweiligen Methode grünes Licht erteilt. Lässt er die Wahl zwischen beiden Verfahren, kann sich der Zahnarzt bei gleicher Sicherheit für die kostengünstigere Alternative entscheiden.

Weitere Informationen

Internet: http://www.JMoritaEurope.com

 
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