06. Juli 2011 in Kategorie: Weitere Servicethemen
Zahnarztpraxen mit innovativen Praxisinformationssystemen auszurüsten, ist eine Sache. Aber Berufsschulen für die Ausbildung von zahnmedizinischen Fachangestellten mit einer kompletten Software mit allen Updates, plus Lehrbücher und Lehr-CD, plus Lehrerbetreuung völlig kostenfrei zur Verfügung zu stellen, das ist schon etwas ganz Besonderes. Das Unternehmen CGM Dentalsysteme GmbH zeigt mit dieser Unterstützung nicht nur Engagement, sondern fördert vor allem den Nachwuchs.
„Weil das Abrechnungswesen als reines Theoriefach längst ausgedient hat, ist es wichtig die praxisnahe Ausbildung zu unterstützen“, sagt Dipl. Volkswirt Albert Mergelsberg. Der Pädagoge mit der Lehrbefähigung für Gesundheitsberufe weiß, wovon er spricht: Er ist seit 30 Jahren an der Freiburger Gertrud Luckner-Gewerbeschule in der Ausbildung von ZFAs tätig. „In der Schule wird der Einstieg in den anspruchsvollen Alltag einer Zahnarztpraxis erleichtert. Ohne den Einsatz einer professionellen zahnärztlichen Software mit zahnmedizinischen und abrechnungstechnischen Inhalten ist hier die breite Wissensbasis nur schwer zu vermitteln.“
Das Unternehmen CGM Dentalsysteme GmbH zum Beispiel, stattet Berufsschulen im gesamten Bundesgebiet mit dem Praxisinformationssystem Z1 aus. Seit 1988 ist Albert Mergelsberg Bindeglied zwischen dem Unternehmen und Berufsschulen im gesamten Bundesgebiet, ihren Trägern und den Ministerien sowie Lehrern und Auszubildenden.
Berufsschul-Experte Albert Mergelsberg ist auch Autor von Fachlehrbüchern und zeichnet beispielsweise u. a. für die Neufassung der Leistungsabrechnung in der Zahnarztpraxis, Teil 1 und 2, EDV-gestützte Abrechnung verantwortlich. Ziel von Teil 2 ist es, das selbstgesteuerte Erlernen der Praxis-EDV in der Berufsschule zu unterstützen, wobei sich die Lehrkraft größtenteils als Beobachter und Coach verstehen soll. Um beides zu erreichen, vermittelt der Pädagoge sein umfassendes Wissen nicht nur an zukünftige ZFA’s in Freiburg, sondern auch im ganzen Bundesgebiet an Berufsschul-Fachlehrer als Multiplikatoren.
Davon profitieren nicht nur die Auszubildenden, die aus verständlichen Vorsichtsgründen oft nicht an den Rechner in der Praxis dürfen.
Auch die Zahnarztpraxen gewinnen: „In der Schule ersetzen wir komplett die Ausbildung am Praxisrechner“, betont der diplomierte Volkswirt. Die von ihm trainierten Lehrkräfte, aber vor allem die Schülerinnen, erleben Praxisrealität in der Berufsschule hautnah.
Beispielhaft Baden-Württemberg
Geht es um den Software-Einsatz im zahnärztlichen Abrechnungswesen, nennt Albert Mergelsberg Baden-Württemberg die „Bundesliga“ oder das „Musterländle“: Von 26 Berufsschulen sind dort 70 % beispielsweise mit dem Praxisinformationssystem Z1 ausgestattet. Ihnen steht das Lehrbuch für die EDV-gestützte Abrechnung mit der Software sowie Service, Beratung und Betreuung zur Verfügung. Für die jungen ZFAs stehen durchschnittlich wöchentlich zwei Stunden Arbeit mit der Software auf dem Stundenplan, mit Klassenarbeiten und einer Abschlussprüfung.
Von solchen idealen Voraussetzungen für die angehenden ZFA’s, sind einige Bundesländer noch mehr oder weniger weit entfernt. „Konnte eine Berufsschule nicht mit einem Praxisinformationssystem ausgestattet werden, verläuft die Umsetzung des Rahmenlehrplans nach dem Zufallsprinzip. Dann machen die Schulen entweder gar nichts oder nur ab und zu mal projekthaft etwas“, beschreibt Mergelsberg die Situation, „das geht leider zulasten von Azubis und Ausbildungspraxen.“
Lernfelder mit dem Bezug
zum Abrechnungswesen Kultusministerkonferenz und Rahmenlehrplankommission empfehlen für die Berufsschule statt Fächerunterricht das „Lernfeldkonzept“ – auch für Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA). Dieser handlungsorientierte Unterricht spielt insbesondere im Abrechnungswesen eine wichtige Rolle. Damit dieses Handlungsfeld der zahnärztlichen Praxis in einem schulischen Lernfeld „gespiegelt“ werden kann, bedarf es einer praktischen EDV-orientierten Unterstützung. Ohne den Einsatz einer professionellen zahnärztlichen Software sind die meisten Lernfelder in der Schule kaum noch zu unterrichten.
Weitere Informationen
Internet: http://www.cgm-dentalsysteme.de
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