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Praxisthema: Mundgeruch im Alter

Mit zunehmendem Alter verändert sich häufig der Geruch eines Menschen. Hauptauslöser für schlechten Atem sind meist bakterielle Prozesse im Mundraum. Wichtigster Ansprechpartner ist in diesem Fall der Zahnarzt, da sich durch die professionelle Therapie und Beratung selbst ausgeprägte Gerüche in den meisten Fällen in den Griff bekommen lassen.

Autor: Queisser Pharma GmbH & Co. KG

Zahnerkrankungen setzen geruchsintensive Vorgänge in Gang

Die Ursachen für schlechten Atem finden sich in neun von zehn Fällen in der Mundhöhle. So siedeln sich etwa bei Karies und Parodontitis Plaque-Bakterien in defekten Zähnen und unter dem Zahnfleischrand an. Während sie Speisereste und Zellen zersetzen, produzieren die Bakterien geruchsintensive Schwefelverbindungen, die mit der Atemluft nach außen gelangen. Die gleichen Erreger gedeihen vielfach unter schlecht angepasstem Zahnersatz. Herausnehmbare Prothesen können darüber hinaus zu Druckstellen und kleineren Verletzungen führen, auf denen sich die Mikroorganismen ebenfalls stark vermehren.

Oft ist der Mund zu trocken

Idealerweise wird ein Großteil der Plaque-Bakterien durch den natürlichen Speichelfluss beseitigt. Gerade bei Senioren ist der Mundraum jedoch oft zu trocken, sodass sich die Bakterienflora nachteilig verändert und geruchsverursachende Keime ausbreiten. Dies liegt zum einen daran, dass sich infolge des Alters die Speichelproduktion verringert. Zum anderen nehmen viele Betroffene Medikamente ein, die den Mund austrocknen. Diese ausgesprochen unangenehme Nebenwirkung haben beispielsweise bestimmte Arzneimittel, die bei Bluthochdruck, erhöhten Blutfetten oder Schmerzen zum Einsatz kommen – also gesundheitlichen Problemen, die mit den Jahren vermehrt auftreten. Erschwerend kommt hinzu, dass ältere Menschen häufig zu wenig trinken.

Veränderte Ernährung begünstigt schlechten Atem

Patienten mit schmerzhaften Dentalerkrankungen sowie Mundtrockenheit neigen dazu kauintensive Lebensmittel zu meiden, die Plaque-Bakterien beseitigen und die Speichelproduktion anregen könnten. Die Beschwerden verstärken sich, was wiederum die Essgewohnheiten negativ beeinflusst. Durch diesen Teufelskreis verschlechtert sich auch die Atemqualität. Überhaupt spielt neben dem Gesundheitszustand die Ernährung eine wichtige Rolle für den veränderten Geruch mancher Senioren. Viele von ihnen kochen seltener, lassen sich mit „Essen auf Rädern" versorgen oder ziehen in betreute Einrichtungen und nehmen dort ihre Mahlzeiten ein. Enthalten die vorbereiteten Gerichte mehr Eiweiß und Fett als die gewohnte Kost, kann dies die Entstehung von Mundgeruch zusätzlich forcieren.

Manche Gerüche weisen auf ernsthafte Erkrankungen hin

Insbesondere bei älteren Menschen können plötzlich auftretende oder sich verstärkende Gerüche immer auch Folge einer schwerwiegenden Erkrankung sein. Dies gilt unter anderem für Patienten mit Diabetes, der hierzulande am weitesten verbreiteten Stoffwechselstörung. Ist der Blutzuckerspiegel nicht optimal eingestellt, baut der Körper vermehrt Fett ab und es entstehen sogenannte Ketonkörper. Sie werden über Atemluft und Haut ausgeschieden und verströmen einen an Aceton erinnernden Geruch. Riecht jemand hingegen nach Harn und Ammoniak, besteht der Verdacht auf ein Nieren- oder Lebererleiden.

Chlorophyll-Dragees hemmen Keime und Gerüche

Mit den Jahren kommen gelegentlich mehrere Ursachen für Mund- und Körpergeruch zusammen. Nicht alle sind harmlos – wichtig ist daher, Auffälligkeiten ernst zu nehmen und Betroffene wenn nötig an einen Spezialisten zu verweisen. Eine zusätzliche Empfehlung können Stozzon® Chlorophyll-Dragees aus der Apotheke sein: Die Dragees enthalten den natürlichen Blattfarbstoff, der sich durch desodorierende und keimhemmende Eigenschaften auszeichnet. Das gut verträgliche pflanzliche Arzneimittel hat sich bei Mundgeruch unterschiedlicher Ursache als hilfreich erwiesen. Indem es die Aktivität eiweispaltender Enzyme sowie das Wachstum bestimmter Bakterien verringert, trägt es dazu dabei, dass riechende Verbindungen im Körper gar nicht erst entstehen.

www.queisser.de

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