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Auch eine Spritze kann Geschichte schreiben

30 Jahre sind im Leben einer Spritze ein respektabler Zeitraum. Umso mehr, wenn sie seit 30 Jahren mit drei Attributen verknüpft wird: präzise, funktional und innovativ. Die Rede ist von SOPIRA Citoject, der speziell für die intraligamentäre Anästhesie (ILA) meistverkauften Spritze in Deutschland (GfK). Mit seinen Spritzen und Kanülen begleitet das Dentalgeschäft von Heraeus Kulzer die ILA seit Jahrzenten, als diese Anästhesiemethode in der allgemeinen zahnärztlichen Praxis noch an ihren Anfängen stand.

Autor: Heraeus Kulzer GmbH

SOPIRA® Citoject®

Das zunächst verfügbare Instrumentarium erwies sich für die Methode als wenig praktikabel – die Entwicklung spezieller Spritzensysteme war gefordert. Dort hat sich die Dosierhebelspritze SOPIRA Citoject bewährt. Sie macht die intraligamentäre Injektion noch komfortabler für den Behandler und angenehmer für die Patienten. Neben den auf dem Markt erhältlichen Spritzensystemen nimmt sie sich zierlich aus, gerade das macht sie so handlich und präzise für die speziellen Anforderungen der ILA. Mit ihrem innovativen Design in Edelstahl oder Leichtmetall setzt die SOPIRA Citoject unter ergonomischen wie funktionalen Aspekten Maßstäbe.

Die intraligamentäre Anästhesie stellt eine für den Patienten sehr angenehme Alternative zu herkömmlichen Anästhesiemethoden (Leitungs- und Infiltrationsanästhesie) dar. Durch Injektion des Wirkstoffs direkt in das Ligament des Zahnhalteapparates wird eine sofortige und vollkommene Anästhesie des Einzelzahnes erreicht, ohne, dass die Patienten ein Taubheitsgefühl in Lippen, Zunge oder Wangen verspüren. Damit ermöglicht die ILA, Zähne in verschiedenen Quadranten in der gleichen Sitzung zu behandeln. Die benötigte Menge an Anästhetikum ist deutlich reduziert gegenüber den herkömmlichen Methoden. Die intraligamentäre Anästhesie hatte das Potenzial, bei vielen Indikationen den Anästhesiebedarf abzudecken, und bot somit alle Eigenschaften einer primären Methode. Doch dazu bedurfte es eines adäquaten Spritzensystems, um das ideale Ineinandergreifen von Wirkstoff und Anästhesiemethode zu gewährleisten. Deshalb wurde im Jahr 1983 die neue Dosierhebelspritze „Citoject" -damals noch von der Bayer AG- im Markt eingeführt. Zwei genau auf die Citoject abgestimmte Injektionsnadeln mit einem Durchmesser von 0,3 mm komplettieren das Spritzensystem für die ILA. Die Carpule-Kanülen haben eine Länge von 12 mm für den Front- und 16 mm für den Seitenzahnbereich. Der Ruf und die Kompetenz von Heraeus Kulzer in der Entwicklung und Optimierung dentaler Produkte basieren von jeher auf der engen Zusammenarbeit von Ingenieuren und Zahnärzten sowie der Integration klinischer Erfahrungen in den technischen Entwicklungsprozess. Das kam einmal mehr auch der SOPIRA Citoject zu Gute.

Seit ihrer Markteinführung in den 80er Jahren wurde die Citoject rund 300.000 Mal verkauft und ist mittlerweile eine der bekanntesten ILA-Spritzen der Welt. In ihrer äußeren Form weitgehend unverändert, erfuhr sie im Laufe der Zeit einige technische Verbesserungen, welche die Anwendung noch einfacher und sicherer machten. Seit Beginn sorgt die ausbalancierte Gewichtsverteilung für sichere Handhabung und punktgenaues Arbeiten. Die definierte Abgabe von nur 0,06 ml Anästhetikum pro Hebeldruck ermöglicht eine sehr kontrollierte und dosierte Injektion. Das Sortiment an SOPIRA Carpule Kanülen mit dem speziell für die ILA entwickelten Kurzschliff ist perfekt auf die Citoject abgestimmt. Mit diesem einzigartigen Konzept im Bereich der dentalen Injektionskanülen wird die Injektion noch sanfter.

heraeus-dental.com

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