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Die Patientencompliance bei der Prophylaxe schmerzempfindliche Zähne erhöhen

Etwa 40% aller Erwachsenen in Deutschland leiden unter schmerzenden Zähnen aufgrund dentiner Hypersensitivität. Der ziehende Schmerz bei Kontakt mit Kälte oder Hitze stellt für sie eine große Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität dar. Nur jeder fünfte von ihnen nutzt eine spezielle Zahnpasta, um die Hypersensitivität zu lindern.

Autor: GlaxoSmithKline

Das bedeutet, dass rund 25 Millionen Deutsche zwar von dentiner Hypersensitivität betroffen sind, aber nicht den Schutz durch Verwendung einer therapeutischen Zahnpasta für schmerzempfindliche Zähne nutzen.

Warum verzichten Patienten auf die Linderung ihrer Beschwerden durch eine geeignete Zahnpasta? Wie eine Marktforschungsstudie (1) mit über 2000 Teilnehmern zeigt, sind die meisten Betroffenen nicht ausreichend informiert. Über ein Drittel der Betroffenen greift nicht zur therapeutischen Zahnpasta, da sie nur unregelmäßig unter Schmerzen litten und diese zwar unangenehm und störend waren, aber keinen ausreichenden Leidensdruck zum Handeln erzeugten.

Die Information durch den Zahnarzt und die Prophylaxe-Assistenz sind hier der erste Schritt, den Nutzen therapeutischer Zahnpasta bei den Betroffenen zu verdeutlichen. Allerdings ist aus der zahnärztlichen Praxis bekannt, dass selbst bei schwerwiegenden Zahnbehandlungen die Pflegeempfehlungen des Zahnarztes manchmal nicht oder unzureichend umgesetzt werden. „Jeder Therapieerfolg hängt unweigerlich von der Mitarbeit und der Compliance des Patienten ab", betont Dr. Oliver Hass, Medical Affairs Manager bei GlaxoSmithKline (GSK) in Hamburg. „Um die Mitarbeit von Patienten zu verbessern, ist es wichtig, herauszufinden, wo für sie die Barrieren liegen."

Wie Erkenntnisse aus der Marktforschung zeigen, spielen individuelle Präferenzen und Gewohnheiten für die Compliance in der Zahnpflege eine gewichtige Rolle. Die Studie legt nahe, dass der Geschmack der Zahnpasta einen Einfluss auf den therapeutisch verordneten Wechsel hat. Immerhin 15% der 18- bis 44-Jährigen und 10% der 45- bis 64-Jährigen gaben an, aus Geschmacksgründen bei ihrer alten Zahnpasta zu bleiben und nicht zu einer empfohlenen Zahnpasta zu wechseln. Damit machen diese Patienten deutlich, dass frischer Geschmack und frischer Atem nicht nur ein optionaler Zusatznutzen, sondern unverzichtbarer Bestandteil der Zahnpasta sein muss.

Für die zahnärztliche Praxis bedeutet das: Wenn der Geschmack die Akzeptanz für eine therapeutische Zahnpasta erhöht, dann kann auch der Behandlungserfolg insgesamt durch den Geschmack der Zahnpasta beeinflusst werden.

(1) GSK, 2008, data on file.

www.sensodyne.de

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