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Wurzelkaries auf dem Vormarsch

Das Vorkommen von Wurzelkaries ist stark angestiegen: Bei Erwachsenen um 9,7 Prozentpunkte und bei Senioren um 29,5 Prozentpunkte, da erhaltene Zähne mit zunehmendem Alter ein wachsendes Risiko für Wurzelkaries aufweisen. Das zeigt die vierte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS IV) des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ), erstellt im Auftrag von Bundeszahnärztekammer und Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung.

Autor: TV-Wartezimmer GmbH & Co. KG

Doch die bisherige Annahme, Karies sei eine Erkrankung der Neuzeit, widerlegen Anthropologen in den "Proceedings" der amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften ("PNAS"). Die Forscher haben 52, rund 15.000 Jahre alte Gebisse von Jägern und Sammlern aus dem heutigen Marokko untersucht und dabei festgestellt: Sie hatten ebenso viel Karies wie die Bevölkerung moderner Industriestaaten. Normalerweise hatten Jäger und Sammler nur sehr selten Karies, aber die Menschen in Nordafrika ernährten sich vor allem von Eicheln und Pinienkernen, schreiben die Forscher. Diese enthalten besonders viele Kohlenhydrate und führen zu Belägen auf den Zähnen. Deswegen sei die Zahnfäule so häufig gewesen wie in modernen industrialisierten Bevölkerungsgruppen.

Mehr als 90 Prozent der Zähne werden heute durch Behandlung erhalten, stellt die DMS IV fest. Grund dafür ist der regelmäßige Zahnarztbesuch in allen Altersgruppen, fester Bestandteil des Mundgesundheitsverhaltens. Aber auch die Behandlungsmöglichkeiten, beispielsweise eine Wurzelkanalbehandlung. Der neue TV-Wartezimmer Patienteninformationsfilm "Wurzelkanalbehandlung mit Kofferdam" schlägt den Bogen von den Ursachen über die notwendigen Behandlungsschritte unter Verwendung des Kofferdam bis zum erfolgreichen Abschluss der Operation.

TV-Wartezimmer, Anbieter dieses und insgesamt weit über 600 weiterer laiengerechter Informationsfilme, ist Marktführer in der digitalen Patienteninformation. "Wir tragen dazu bei, die allseits gewünschte Verbraucher- und Patienten-Souveränität zu festigen. Dazu sind Informationen zu Methoden und Leistungen im Gesundheitswesen nötig. Das schafft Transparenz für den Patienten und sichert langfristig auch sein Vertrauen. Diese Inhalte sollten ihm natürlich vor allem genau dort vermittelt werden, wo er sie auch erwartet: im Wartezimmer, unmittelbar vor seinem Gespräch mit dem Arzt.", erklärt Markus Spamer, Gründer und Geschäftsführer von TV-Wartezimmer.

www.tv-wartezimmer.de

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