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Jeden zweiten Patienten stört das Taubheitsgefühl nach der dentalen Lokalanästhesie

An einem Zahnarztbesuch stört Patienten am häufigsten das Taubheitsgefühl in Lippen und Zunge nach der Behandlung mit einer dentalen Lokalanästhesie mit Vasokonstriktor. Jeder zweite Patient empfindet dieses Gefühl als unangenehm. 23 Prozent der Befragten, die auf eine örtliche Betäubung verzichten, begründen dies mit der störenden Gefühllosigkeit der Weichgewebe.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage 1 des Marktforschungsinstituts GfK, welche die Bevölkerung in Deutschland ab 14 Jahren nach ihren Zahnarzterfahrungen befragte. Demnach würde für 56,8 Prozent ein Zahnarztbesuch angenehmer werden, wenn eine moderne zahnärztliche Betäubung nach der Behandlung das Taubheitsgefühl auch wieder aufhebt. Diese Möglichkeit haben Zahnärzte mit dem Präparat OraVerse®.

Mit dieser zusätzlichen Phentolaminmesilat-Injektion bieten Zahnärzte ihren Patienten nach nichtchirurgischen Routineeingriffen wie Präparationen von Füllungskavitäten und Inlays, Kronen und Brückenpfeilern eine individuelle Gesundheitsleistung. Durch die Enttäubung verkürzt sich die Dauer des Taubheitsgefühls um mehr als 50 Prozent 2. Andernfalls kann die medizinisch unnötige Weichgewebsanästhesie bis zu fünf Stunden nach Ende des Eingriffs anhalten 3,4.

Schmerzfreie und angenehme Zahnbehandlung

Wenn durch die moderne Lokalanästhesie mit Be- und Enttäubung der Zahnarztbesuch für Patienten angenehmer wird, wie die GfK-Untersuchung zeigt, könnten sich bei ihnen die Meinung gegenüber Zahnarztbesuchen sowie die Vorsorgebereitschaft verbessern. Denn jeder zweite Befragte geht nicht gerne zum Zahnarzt. Als Grund geben 78 Prozent an, dass sie Zahnbehandlungen als unangenehm oder schmerzhaft empfinden. 1 Eine moderne, differenzierte Lokalanästhesie kann Abhilfe bieten. Für die Schmerzfreiheit sorgt die Betäubung, welche Patienten zu schätzen wissen: Laut GfK-Befragung haben sie etwa 95 Prozent der Zahnarztpatienten bereits mindestens einmal in Anspruch genommen. Mehr als ein Drittel der Patienten fragte sogar bereits nach einer Betäubung, obwohl der Zahnarzt sie für medizinisch nicht notwendig hielt. 1 Werden nach der Behandlung zusätzlich die negativen Aspekte wie beispielsweise das anhaltende Taubheitsgefühl abgestellt, wird der Zahnarztbesuch für Patienten angenehmer.

Differenzierte Lokalanästhesie mit OraVerse®

Zahnmediziner wie Professorin Dr. Dr. Monika Daubländer befürworten daher eine individuellere Lokalanästhesie, die entsprechend der Präferenzen der Zahnärztinnen und Zahnärzte, der Bedürfnisse der Behandlung sowie der Patientinnen und Patienten erfolgt5. Neben den Einflussgrößen wie Anästhesieform, Wirkstoff und Dosierung des Anästhetikums sowie der Vasokonstriktoren bietet das beschleunigte Abklingen der Weichteilanästhesie mit OraVerse® eine weitere Stellgröße in der modernen Lokalanästhesie. Dieses Vorgehen ist dabei „ein innovativer Therapieansatz", fasst Professorin Daubländer 5 zusammen.

Enttäubung im Praxisalltag

Die zahnmedizinische Expertin der Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der Universität Mainz sieht darüber hinaus in dem Medikament OraVerse® die Chance, dass die zahnärztliche Lokalanästhesie in der Indikationsstellung ausgeweitet wird5: „Patientinnen und Patienten, die bislang wegen der Funktionseinschränkungen auf eine Lokalanästhesie verzichtet haben, könnten sich eher dazu entschließen und so von einer schmerz-, angst- und stressfreien Behandlung profitieren", argumentiert Professorin Daubländer. Damit Zahnärzte ihren Patienten die Vorteile der Enttäubung erläutern können, stellt Sanofi Patientenbroschüren und Plakate zur Verfügung. Diese sind für Zahnärzte per E-Mail an medinfo.de@sanofi-aventis.com bestellbar.

Quellen:

1 Im Auftrag der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH befragte die GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) 1.000 Männer und Frauen im Alter ab 14 Jahren in Deutschland. Erhebungszeitraum Dezember 2013.

2 Hersh et al. Reversal of soft-tissue local anesthesia with phentolamine mesylate in adolescents and adults. J Am Dent Assoc. 2008 Aug;139(8):1080-93

3 Hersh EV, Hermann DG, Lamp CJ, et al. Assessing the duration of mandibular soft tissue anesthesia. J Am Dent Assoc 1995;126(11):1531–6.

4 Malamed SF. Handbook of local anesthesia. 5th edition. St Louis (MO): Mosby Inc; 2004.

5 Daubländer M. OraVerse® – Eine Nutzen-Risiko-Bewertung. ZWR – Das Deutsche Zahnärzteblatt. 2013; 122(7+8): 378-83.

www.sanofi.de

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