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Mundtrockenheit und Mundgeruch – das steckt dahinter

Morgens nach dem Aufwachen oder während einer Rede ist ein trockener Mund keine Seltenheit. Anhaltende Mundtrockenheit – medizinisch Xerostomie – ist dagegen ein ernstzunehmendes Phänomen, das jeden vierten Deutschen betrifft. Oft hat es seinen Ursprung direkt im Mund, denn ungenügende Zahnpflege, Zahnfleischentzündungen und schlecht sitzender Zahnersatz können den Speichelfluss hemmen.

Autor: Queisser Pharma GmbH & Co. KG

Speichelmangel führt zu Mundgeruch

Ein trockener Mund fühlt sich nicht nur unangenehm an: Fließt zu wenig Speichel, können sich Bakterien wesentlich schneller ausbreiten – es drohen Karies und schlechter Atem. Für Mundtrockenheit gibt es vielfältige Gründe, von denen einige vorübergehend sind: So trocknet die Mundschleimhaut aus, wenn man über längere Zeit durch den Mund atmet. Oft kommt das bei Erkältungen vor, aber auch nachts im Schlaf. Am Morgen macht sich die Trockenheit dann durch Mundgeruch bemerkbar. Ebenso bringt Flüssigkeitsmangel einen trockenen Mund mit sich. Scharfe und saure Speisen, Kaffee sowie Schwarztee reizen die Schleimhäute und können eine Dehydrierung verstärken. Ein weiterer Auslöser ist Stress: Bei Nervosität schlägt das Herz schneller, Gefäße verengen sich und die Atmung wird beschleunigt – es bleibt einem buchstäblich „die Spucke weg", häufig mit der unangenehmen Begleiterscheinung Mundgeruch.

Oft findet sich der Grund im Mund

Für Mundtrockenheit gibt es aber auch tiefergehende Ursachen: So zieht eine ungenügende Zahnpflege mitunter die Mundschleimhaut in Mitleidenschaft und beeinträchtigt die Aktivität der Speicheldrüsen. Auch Entzündungen des Zahnfleischs, des Zahnbetts oder der Zähne können Mundtrockenheit zur Folge haben. Ebenso ist es möglich, dass eine Pilzinfektion den Speichelfluss reduziert. Schließlich kann auch schlecht sitzender Zahnersatz zu Druckstellen und kleinen Verletzungen der Mundhöhle führen, die wiederum die Speichelproduktion hemmen. Da der Speichel den Zahnschmelz vor Säureangriffen durch die Nahrung schützt, stellt Xerostomie eine ernstzunehmende Gefahr für die Zahngesundheit dar. Um festzustellen, ob ein Patient betroffen ist, untersucht der Arzt, wie viel Speichel er pro Minute bildet.

Senioren sind besonders oft betroffen

Im Laufe des Lebens nehmen sowohl das natürliche Durstgefühl als auch die Speichelproduktion ab. Daher leiden vor allem ältere Menschen unter einem trockenen Mund. Wer zudem künstliche Zähne trägt, vermeidet oftmals harte Kost und kaut weniger, sodass auch der mechanische Reiz für die Speichelproduktion fehlt. Gemeinsam mit einer vermehrten Einnahme von Medikamenten im Alter kann dies zu Mundtrockenheit führen und dafür sorgen, dass sich geruchsverursachende Keime ausbreiten.

Mundtrockenheit als Zeichen von Erkrankungen

Ist der Mund ständig trocken, kann das aber auch auf Krankheiten hinweisen. Das gilt zum Beispiel beim Sjögren-Syndrom, einer chronisch-entzündlichen Autoimmunerkrankung, die sowohl die Speichel- als auch die Tränenproduktion einschränkt. Ebenso wirken sich bestimmte Stoffwechselstörungen und hormonelle Erkrankungen wie Diabetes mellitus nicht selten auf die Speicheldrüsen aus. Schließlich beeinflussen auch verschiedene Arzneimittel über Nerven und Hormone die Mundspeicheldrüsen.

Chlorophyll-Dragees hemmen Keime und Gerüche

Wer unter einem trockenen Mund leidet, sollte zunächst durch einen Arzt eine ernsthafte Erkrankung ausschließen lassen. Grundsätzlich sind regelmäßige Zahnarztbesuche, sorgfältige Mundhygiene und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig für einen gesunden Speichelfluss. Zuckerfreie Kaugummis und Bonbons regen die Speichelproduktion zusätzlich an. Gegen die unliebsame Begleiterscheinung Mundgeruch können Stozzon® Chlorophyll-Dragees helfen: Sie enthalten den natürlichen Blattfarbstoff, der sich durch desodorierende und keimhemmende Eigenschaften auszeichnet. Das gut verträgliche pflanzliche Arzneimittel aus der Apotheke verringert die Aktivität eiweißspaltender Enzyme sowie das Wachstum bestimmter Bakterien. Damit trägt es dazu dabei, dass riechende Verbindungen im Körper gar nicht erst entstehen.

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