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Patienten-Beratung für eine nachhaltige Mundhygiene

Für eine dauerhafte Mundgesundheit ist die effiziente Biofilm-Kontrolle von zentraler Bedeutung. Das Prophylaxe-Gespräch bietet eine geeignete Möglichkeit, individuelle Bedürfnisse des Patienten und mögliche Unsicherheiten bezüglich der täglichen Mundhygiene zu besprechen und ihn für eine nachhaltige Betreuung zu gewinnen. Der Patient sollte verstehen: Karies und Parodontalerkrankungen werden vor allem durch eine unzureichende Entfernung des dentalen Biofilms verursacht – jedoch kann gute Prophylaxe wesentlich dazu beitragen, die Zähne gesund zu erhalten.

Dabei spielt die tägliche 3-Fach-Prophylaxe eine grundlegende Rolle: Hierbei wird die mechanische Zahnreinigung mithilfe von Zahnbürste und Interdentalbürste oder Zahnseide, durch die Anwendung einer antibakteriellen Mundspülung (z.B. Listerine®) sinnvoll ergänzt.

Die Seite www.listerineprofessional.de/initiative-3-fach-prophylaxe gibt Dentalexperten Services rund um die Integration von Mundspülungen in die tägliche Mundhygiene an die Hand und unterstützt sie so bei der Prophylaxe-Beratung der Patienten.

Neben gesunder Ernährung, regelmäßigen Kontrollterminen beim Zahnarzt und professioneller Zahnreinigung ist die häusliche Prophylaxe eine wichtige Maßnahme, um Zahnschäden und Erkrankungen im Mundraum zu vermeiden und den natürlichen Zahnbestand langfristig gesund zu erhalten. Deshalb müssen Patienten lernen, für ihre Mundgesundheit Verantwortung zu tragen. Zahnärzte und zahnmedizinisches Fachpersonal sind zentrale Partner des Patienten in der Prophylaxe-Beratung und -Anleitung für eine nachhaltige Mundgesundheit. Im Rahmen des persönlichen Patientengesprächs kann verdeutlicht werden, weshalb zusätzlich zur vertrauten mechanischen Zahnreinigung mit Zahnbürste und Zahnzwischenraumpflege eine antibakterielle Mundspülung angewendet werden sollte.

Vorteile der Mundspülung dem Patienten erklären

Welchen Zusatznutzen bieten Mundspülungen?

Viele Patienten legen Wert auf eine gründliche Mundhygiene, verwenden aber noch keine Mundspülungen, da sie über deren Zusatznutzen noch nicht ausreichend informiert sind. Daher ist es wichtig, im Beratungsgespräch über den deutlichen Mehrwert des Mundspülens aufzuklären: Klar ist, dass die Zahnreinigung mithilfe von Zahnbürste und Interdentalbürste oder Zahnseide die unerlässliche Basis einer gründlichen Mundhygiene bildet. Allerdings machen Zähne nur etwa 25% des gesamten Mundraumes aus. Außerdem kann nach dem Zähneputzen und der Interdentalreinigung oftmals noch Biofilm vorhanden sein. Schwer zugängliche Bereiche, z.B. im hinteren Teil des Mundes können leicht verfehlt werden. Eine Mundspülung kann hier weiterhelfen. Die in Listerine Mundspülungen enthaltenen lipophilen ätherischen Öle (Eukalyptol, Thymol, Menthol und Methylsalicylat) durchdringen den Biofilm[i] und reduzieren die Keimzahl deutlich[ii]. Die Struktur des Biofilms wird zersetzt, indem die ätherischen Öle Zellwände von Keimen im Biofilm zerstören. Dadurch wird der Biofilm gelockert und gelöst, auch an Stellen, an die Zahnbürste und Zahnseide nicht ausreichend hingekommen sind. Entsprechend konnte bei Patienten, die 6 Monate lang 2-mal täglich mit Listerine spülten, eine Reduktion des Biofilms um 36% festgestellt werden im Vergleich zu Zähneputzen und Zahnseide allein.[iii]

Welche Mundspülung eignet sich für die tägliche Prophylaxe?

Auch das große Angebot an Mundspülungen und die Unsicherheit darüber, welche Ihren Bedürfnissen entspricht, kann Patienten davon abhalten, eine tägliche Mundspülung zu verwenden. Hier ist es sinnvoll, dem Patienten die unterschiedlichen Inhaltsstoffe zu erläutern, denn diese sind entscheidend für das „Einsatzgebiet“ der Mundspülung. Chlorhexidin ist nur für den zeitlich begrenzten Einsatz geeignet, z.B. zur Biofilmkontrolle bei akuten Entzündungen, da es bei langfristiger Anwendung Zähne und Zahnfleisch verfärben kann. Auch Inhaltsstoffe wie Aminfluorid/Zinnfluorid können langfristig Zahnverfärbungen bewirken. Mundspülungen mit ätherischen Ölen, wie Listerine, können dauerhaft im Rahmen der täglichen 3-Fach-Prophylaxe angewendet werden. Listerine erfrischt hierbei nicht nur den Atem. Die ätherischen Öle der Mundspülung bekämpfen zugleich orale Bakterien.

Welche Mundspülung empfiehlt sich für geschmacksensible Patienten?

Geschmacksensible Patienten beurteilen den Geschmack mancher Mundspülungen häufig als zu scharf und sehen deshalb lieber davon ab, Mundspülungen in ihre tägliche Mundhygiene-Praxis aufzunehmen. Mit Listerine Zero können Dentalexperten eine Prophylaxe-Alternative für geschmacksensible Patienten empfehlen: Die Mundspülung ist milder im Geschmack und bringt die in Listerine enthaltenen ätherischen Öle ganz ohne Alkohol in eine stabile Lösung. Listerine Zero eignet sich daher auch für Patienten, die auf alkoholhaltige Mundspülungen verzichten möchten. Aufgrund ihres höheren Fluoridgehalts empfiehlt sich die Mundspülung zudem für Patienten mit erhöhtem Fluoridierungsbedarf. Auch Kinder ab 6 Jahren können die Mundspülung Listerine Zero anwenden.

Langfristig keine negativen Auswirkungen auf die Mundflora

Auch bei langfristiger Anwendung von Listerine sind keine negativen Auswirkungen auf die Mundflora zu erwarten. Studien belegen: Selbst bei einem 2-mal täglichen Gebrauch von Listerine über 6 Monate hinweg lässt sich weder eine Verschiebung des mikrobiellen Gleichgewichts zugunsten opportunistischer oraler pathogener Keime, noch die Entstehung bakterieller Resistenzen beobachten. Die Mundschleimhaut wird nicht verändert.[iv],[v],[vi] Es ist darüber hinaus nicht bekannt, dass Listerine Mundspülungen mit ätherischen Ölen Zähne oder Zahnfleisch verfärben – das gilt auch bei dauerhafter Anwendung über einen Zeitraum von 6 Monaten.4


[i] Fine DH et al. Effect of an essential oil containing antiseptic mouthrinse on plaque and salivary streptococcus mutans levels; J Clin Periodontol 2000; 27: 157-161.

[ii] Fine DH et al. Comparative antimicrobial activities of antiseptic mouthrinses against isogenic planktonic and biofilm forms of Actinobacillus actinomycetemcomitans. J Clin Periodontol 28 (7), 697–700 (2001).

[iii] Overholser CD et al. Comparative effects of 2 chemotherapeutic mouthrinses on the development of supragingival dental plaque and gingivitis. J Clin Periodontol 1990; 17: 575-579.

[iv] Walker C et al. Evaluation of microbial shifts following long-term antiseptic mouthrinse use. J Dent Res 1989; Abstract 1845.

[v] Minah GE et al. Effects of 6 months use of an antiseptic mouth rinse on supragingival dental plaque microflora. J Clin Periodontol 1989; 16: 347–352.

[vi] Stoeken JE et al. The long-term effect of a mouthrinse containing essential oils on dental plaque and gingivitis: a systematic review. J Clin Periodontol 2007; 78: 1218–1228.

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