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Richtige Patientenansprache und Behandlung: Vorteile für Patient und Praxis

Mundgeruch ist ein unangenehmes Gesprächsthema und wird daher in der täglichen Praxis oftmals weder angesprochen noch behandelt. Und das, obwohl für die Therapie wissenschaftlich gut untersuchte, wirksame Präparate zur Verfügung stehen - wie die patentierte Mundspülung CB12® von MEDA Pharma, Bad Homburg. Zahnarztpraxen können jetzt zum Kennenlernen das kostenlose „CB12-Paket“ anfordern:

Für Zahnarztpraxen zum Anfordern: Probendisplays und Muster CB12

5 x 50ml CB12 für den Zahnarzt und das Praxispersonal, um sich selbst von CB12 zu überzeugen. Für die Patienten enthält das Paket zwei Probendispenser mit je 20 x 10ml-Proben CB12 sowie Informationsbroschüren (s. Abb.). Interessierte Praxen können das Material per Mail bestellen unter medaotc@medapharma.de, Stichwort „CB12-Paket“. Zur Optimierung der Ansprache von Mundgeruchpatienten bietet MEDA die kostenfreie, eintägige Schulung „Halitosis – wie sage ich es meinem Patienten?“ exklusiv als Service für zahnmedizinische Prophylaxeassistentinnen (ZMP) und Dental­hygienikerinnen (DH) am 10. Juni in Frankfurt a. M. und im September (Raum Düsseldorf) an.

Bei der Fortbildung steht im Fokus, wie betroffene Patienten - je nach Typ – individuell auf eine bestehende Halitosis angesprochen werden sollten. Eine sensible und typgerechte Ansprache kann es den Betroffenen enorm erleichtern, das Problem Mundgeruch entsprechend wirksam zu behandeln. Weiter trägt diese oftmals erlösende Ansprache dazu bei, sowohl das Vertrauen in als auch die Bindung an die behandelnde Zahnarzt­praxis zu optimieren. An der Teilnahme interessierte ZMP/DH können sich per E-Mail an medaotc@medapharma.de / Stichwort „ZMP/DH-Fortbildung“ anmelden.

„Die meisten Patienten sind dankbar für eine direkte aber diskrete Ansprache - denn nur so kann ihnen letztlich geholfen werden, etwas gegen ihren schlechten Atem zu unternehmen, den sie selbst vielleicht gar nicht wahrnehmen oder wahrhaben wollen“, erklärt einer der Referenten, Dr. med. dent. Sebastian Michaelis, Gründungsmitglied und Vorstands­mitglied des Arbeitskreises Halitosis der DGZMK*. Neben Michaelis übernehmen Susanne Lauterbach, Zahnmedizinische Fachassistentin und Spezialistin der Dentalhygiene sowie Doris Stempfle, Expertin für Zahnarzt-Patiententypologien und individuelle Coachingmaßnahmen die Fortbildung der ZMP/DH. „Die in diesem Workshop vermittelten psychologischen und empathischen Kompetenzen spielen eine Schlüsselrolle, damit sich ein positives und langfristiges Vertrauensverhältnis zwischen Praxispersonal und Patient entwickeln kann“, erklärt Stempfle.

Erster Schritt zur Abhilfe: diskrete Ansprache durch ZMP & DH

Denn gerade im Umgang mit sensiblen Themen wie Mundgeruch kommt den Prophylaxe­assistentinnen und Dentalhygienikerinnen eine besondere und wichtige Rolle als vertraute Ansprechpartner in der Praxis zu. Optimal ist es, wenn sie dabei den Umgang mit den unterschiedlichen Patiententypen beherrschen. „Gut geschult meistern die zahnmedizinischen Fachangestellten eine diskret-empathische und zugleich selbstsichere Ansprache - egal welcher Patiententyp mit einem Mundgeruchsproblem vor ihnen sitzt“, so Lauterbach. Damit ist der erste Schritt zur Abhilfe geschafft. Die sensible Ansprache generiert Vertrauen und trägt zu einer Win-win-Situation bei, von der sowohl Patient als auch Praxis profitieren.

Therapie intraoraler Halitosis mit CB12 – Muster für Praxis & Patienten

Zur Behandlung von Mundgeruch ist u.a. die Reduktion des zersetzungs­fähigen Substrats und der Bakterienzahl durch entsprechende Mundhygiene­maßnahmen sowie die Überführung der flüchtigen in nichtflüchtige Verbindungen angezeigt.1,2,3 Bei der Behandlung von intraoraler Halitosis haben sich Kombinationen aus Zinkacetat und Chlorhexidin als am effektivsten erwiesen. Dabei sollte die Chlorhexidin-Konzentration nicht zu hoch sein, um möglichen Nebenwirkungen wie z. B. Zahn- und Zungenverfärbungen vorzubeugen.4,5 Die patentierte Mundspülung CB12 enthält Zinkacetat (0,3%) und niedrig dosiertes Chlorhexidin (0,025%) und verringert effektiv und langanhaltend die Konzentration an VSCs (volatile sulphur compounds [flüchtige Schwefelverbindungen]) im Mundraum, die häufigste Ursache intraoraler Halitosis. Dies bestätigen die aktuellen Daten einer doppel­blin­den, randomisierten, kontrollierten, 2-phasigen, 3-fach-replizierten Cross-over-Studie.6 „Daher kann die Anwendung von CB12 eine Option zur Reduktion intraoraler Halitosis sein“, so Michaelis. Die Mundspülung ist als apotheken­exklusives Präparat erhältlich.

* Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

1 Seemann R, Conceicao MD, Filippi A, Greenman J, Lenton P, Nachnani S, et al. Halitosis management by the general dental practitioner – results of an international consensus workshop. Journal of Breath Research 2014; 8(1):017101 (6pp).

2 Yaegaki K, Brunette DM, Tangerman A, Choe Y-S, Winkel E, Ito S, et al. Standardization of clinical protocols in oral malodor research. Journal of Breath Research 2012;6:01701 (10 pp).

3 Miyazaki H, Sakao S, Katoh Y,Takehara T. Correlation between volatile sulphur compounds and certain oral health measurements in the general population. Journal of Periodontology 1995;66:679-84.

4 Young A, Jonski G, Rolla G. Inhibition of orally produced volatile sulfur compounds by zinc, chlorhexidine or cetylpyridinium chloride: effect of concentration. European Journal of Oral Sciences 2003;111:400-4.

5 Gürgan Cem A.Zaim E, Bakirsoy Isil, Soykan E. Short-Term Side Effects of 0.2% Alcohol-Free Chlorhexidine Mouthrinse Used as an Adjunct to Non-Surgical Periodontal Treatment: A Double-Blind Clinical Study. Journal of Periodontology 2006;77:370-84.

6 Efficacy of the mouthwash CB12 in the treatment of intra-oral halitosis: a, double-blind, randomised, controlled trial, Seemann et al., Posterpräsentation, Deutscher Zahnärztetag 2015, Frankfurt a.M. (Publikation eingereicht)

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