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Nieder mit den Mythen um die Zahnaufhellung

Das Thema Zahnaufhellung ist bei vielen Patienten noch mit hartnäckigen Mythen behaftet. Das ergab eine anonyme Umfrage, welche Philips vergangenen Herbst unter den Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Dentalhygieniker/innen (DGDH) durchgeführt hat. Etwa ein Viertel der DGDH-Mitglieder hatte sich an der Online-Befragung beteiligt.

Autor: Philips Consumer Lifestyle

85 Prozent der Teilnehmenden kennen sich gut mit den verschiedenen Methoden der professionellen Zahnaufhellung aus. Knapp 62 Prozent der Befragten sprechen ihre Patienten aktiv auf das Thema an. 71 Prozent sind überzeugt, dass sich die Integration von Zahnaufhellungssystemen in die Praxis lohnt. Und etwa die Hälfte von ihnen arbeitet in der Praxis bereits mit einem lichtaktivierten Zahnaufhellungssystem.

Experten aus Wissenschaft und Praxis bringen Licht ins Dunkel der Top 3 Zahnaufhellungs-Mythen

Insbesondere auf die folgenden drei Mythen werden Dentalhygienikerinnen (DHs) am häufigsten von ihren Patienten angesprochen:

  • Top 1 Mythos, mit dem fast 75 Prozent der befragten DHs konfrontiert werden, ist die Aussage: „Die Inhaltsstoffe der Zahnaufhellungsgele dringen tief in den Zahn ein und können den Zahn schädigen“.
  • Top 2 Mythos: „Das Ergebnis der Zahnaufhellung hält nicht lange an“. Mit diesem Mythos werden nach den Ergebnissen der Umfrage etwa 69 Prozent der DHs konfrontiert.
  • Top 3 Mythos: 60 Prozent der DHs gaben an, ihre Patienten glaubten, eine Zahnaufhellung, die wirklich Wirkung zeigt, sei immer schmerzhaft.

Mythos Nr. 1 entkräftet: Zahnaufhellung greift nicht den Schmelz an

Die Angst davor, dass die Inhaltsstoffe der Zahnaufhellungsgele tief in den Zahn eindringen und ihn schädigen können, kann Prof. Dr. Michael Noack, Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie des Klinikums der Universität zu Köln, seinen Patienten nehmen. „Das Auftragen von Peroxiden greift weder Schmelz noch Dentin oder die Pulpa an – im Gegenteil: Anhand diverser Studien konnte sogar nachgewiesen werden, dass Zahnaufhellung durchaus eine kariespräventive Wirkung haben kann. Denn Plaque lagert sich schwerer an frisch aufgehellten Zähnen an.“ Außerdem seien die im Markt gängigen Produkte, wie z. B. Philips ZOOM, weder allergen noch in den angewendeten Dosen toxisch.

Mythos Nr. 2 aufgeklärt: Die Aufhellung kann drei bis fünf Jahre anhalten

Den Mythos, das Ergebnis der Zahnaufhellung halte nicht lange, kann Dr. Dr. Florian Göttfert aus Nürnberg guten Gewissens entkräften. Äußere ein Patient den Wunsch nach helleren Zähnen, sei für ihn zunächst eine klare Diagnostik Grundlage für alle weiteren Schritte. Dazu gehöre vor allem festzustellen, woher die Verfärbungen kommen sowie Zahnstruktur und Permeabilität gründlich zu analysieren. Nicht zuletzt müssten die Erwartungen des Patienten vorab geklärt werden.

Für erfolgsentscheidend hält der Praktiker vor allem sichere und etablierte Produkte, wie das Zahnaufhellungssystem Philips ZOOM. Diese seien ausreichend wissenschaftlich getestet und dokumentiert sowie einfach und sicher in der Anwendung. Außerdem spiele die Mitarbeit des Patienten eine ganz wichtige Rolle: „Regelmäßige häusliche Zahnpflege sowie der Verzicht auf farbintensive Nahrungs- und Genussmittel sind das A und O für langanhaltend weiße Zähne“, betont der Praktiker. Je nach Patientenverhalten könne so die Aufhellung drei bis fünf Jahre anhalten, ist Göttfert überzeugt.

Mythos Nr. 3 widerlegt: „Die meisten merken nichts“

Dass eine effiziente Zahnaufhellung immer schmerzhaft ist – diese Erfahrung kann Sylvia Fresmann, Vorsitzende der Gesellschaft für Dentalhygieniker/innen e. V. (DGDH), nicht teilen: „Die meisten merken nichts. Studien zufolge haben 91 Prozent der Patienten keine oder nur geringe Sensibilitäten.“ Wenn überhaupt handele es sich nur um temporäre Reizungen – „nichts, was den Zahn schädigt“, so die erfahrene DH. Wichtig sei jedoch eine professionelle Zahnreinigung – möglichst eine Woche oder mindestens zwei bis drei Tage vorher, damit Zähne und Zahnfleisch nicht mehr gereizt sind.

In ihrer Praxis arbeitet die DGDH-Präsidentin mit In-Office-Verfahren, vor allem mit dem lichtaktivierten Aufhellungssystem Philips ZOOM. Dieses bietet eine schnelle, effektive aber auch schonende Zahnaufhellung von bis zu acht Helligkeitsstufen. Durch eine speziell dafür entwickelte Lampe (Philips ZOOM White-Speed) wird die Wirkung des Aufhellungsgels verstärkt. So werden Verfärbungen trotz kürzerer Anwendungszeit intensiver entfernt – und das mit deutlich geringer dosierten Zahngelen. Üblich für die In-Office-Zahnaufhellung sind Gele mit einer Peroxidkonzentration von 35 bis 40 Prozent. „Der Gebrauch von Zahngelen bis 25 Prozent H2O2 hat nachgewiesen geringere Sensibilitäten zur Folge“, so Fresmann. Zum Abschluss der Behandlung empfiehlt sie das Relief ACP Oral Care Gel. Dieses remineralisiert den Zahnschmelz und setzt die Empfindlichkeiten nochmals um 30 Prozent herab. Empfindliche Patienten können dieses Gel auch schon einige Tage vor der Behandlung benutzen, um ihre Zähne auf die Zahnaufhellung vorzubereiten.

Weitere Informationen zum Zahnaufhellungssystem Philips ZOOM erhalten Sie unter www.zoom.philips.de.

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