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Halitosis (Mundgeruch): mit Know-How wegputzen

Ein sympathisches Gegenüber, ein packendes Gesprächsthema... und dann das: Mundgeruch! Wer kennt nicht den peinlichen Moment, in dem eine Unterhaltung deswegen jäh zum Abbruch kam? Die Ursache von Halitosis (Mundgeruch) ist bei jedem vierten Erwachsenen Xerostomie, Mundtrockenheit. Neben Mundgeruch führt sie auch zu einer verminderten Remineralisation der Zahnhartsubstanz. Die gute Nachricht: „Häusliche Prophylaxe-Maßnahmen wie der Einsatz bestimmter ätherischer Öle können unterstützen, um Begleiterscheinungen von Xerostomie zu verringern“, so Dr. Frank Marahrens, Zahnarzt aus Leinfelden-Echterdingen und ZFA- und ZMP-Ausbilder.

Autor: Dr. Rudolf Liebe Nachf. GmbH & Co. KG

Ein gesunder Erwachsener produziert täglich rund eineinhalb Liter Speichel, der wie ein Puffer wirkt: Er macht zum Beispiel Bakterien unschädlich und remineralisiert den Zahnschmelz. Damit übernimmt Speichel unter anderem eine wichtige Rolle in der Kariesprophylaxe und der Gesunderhaltung des gesamten Mund- und Rachenraumes. Die Speichelproduktion ist bei Xerostomie-Patienten gehemmt, ihnen bleibt sprichwörtlich die Spucke weg. In Folge können Probleme beim Kauen, Schlucken oder Sprechen auftreten, Heiserkeit oder chronischer Husten, ebenso rissige Lippen, eine klebrige Zunge, Geschmacksstörungen – oder eben Mundgeruch und Karies. Betroffene bekämpfen diese Symptome meist punktuell in Eigenregie, ohne eine diagnostische Einordnung zu haben.

Ursachen: Medikamenteneinnahme, Strahlentherapie, neue Lebensumstände.
Xerostomie kann als Nebenwirkung verschiedener Medikamente – Schmerz-/Krampfstiller, Herzrhythmus-Medikamente, Antibiotika, Epileptika oder Antidepressiva – auftreten. Diäthetika und Appetitzügler stehen ebenfalls im Verdacht, negative Auswirkungen auf die Speichelproduktion zu haben. Besonders auch Krebspatienten, bei denen im Kopf‐ und Halsbereich eine Strahlenbehandlung durchgeführt werden muss, können von Mundtrockenheit betroffen sein: Die Strahlen können Drüsenzellen in den Speicheldrüsen unter Umständen dauerhaft schädigen. Auch ältere Menschen ab 60 Jahren leiden überproportional häufig unter Xerostomie. Ursache hierfür ist oftmals, dass regelmäßige Mahlzeiten und Trinken zur Ausnahme werden, da sich durch den Austritt aus dem Berufsleben ein Großteil der Lebensumstände ändert.

Karies und Halitosis sind vermeidbar:
Wer einige wichtige Spielregeln in der Zahn- und Mundpflege beachtet, kann das Risiko, an Halitosis oder Karies zu erkranken, maßgeblich reduzieren. Dr. Frank Marahrens: „Bestimmte ätherische Öle wie Eucalyptol, Thymol und Krauseminzöl regen nachweislich die Speichelproduktion an und lindern so effektiv Mundtrockenheit.“ Eine Zahncreme, die diese Öle enthält, wie etwa das medizinische Zahncreme-Konzentrat Ajona, sorgt zusätzlich für langanhaltend frischen Atem. Dr. Marahrens weiter: „Die verwendete Zahncreme sollte zudem antibakteriell wirken und ebenso effektiv wie schonend reinigen.“ Beide Kriterien erfüllt das medizinische Zahncreme-Konzentrat1,2. „Mikrobiell betrachtet sind hauptauslösend für Mundgeruch die Gruppe der Lactobazillen, der Streptokokken und auch Pilze wie C. albicans“, so Dr. Frank Marahrens. Gegen diese Bakterienstämme und auch Pilze wirkt Ajona nachweislich antimikrobiell2. Der RDA-Wert, der über die Abriebwirkung einer Zahncreme Aussage trifft, liegt bei Ajona bei niedrigen 30. Das Zahncreme-Konzentrat begegnet damit der krankheitsbedingt verminderten Remineralisierung des Zahnschmelzes auf sanfte Weise. Karies und Halitosis in Folge von Xerostomie können also effektiv vermieden werden.

Maßnahmen zur häuslichen Prophylaxe:
– Verwendung einer sanften, effektiv reinigenden, antibakteriell wirkenden Zahncreme
– Verwendung äther. Öle wie Eucalyptol, Thymol, Minzöl
– regelmäßige Zungenreinigung mit antibakterieller Zahncreme
– regelmäßige Zahnreinigung
– regelmäßige professionelle Zahnreinigung
– Trinkmenge 2,5 Liter/Tag
– Reduktion Kaffee- und Alkoholkonsum
– Kauen zuckerfreier Kaugummis

Quelle:
1 Studie zur Reinigungsleistung verschiedener Zahnpasten, Univ. Prof. Dr. F.G. Sander, Universitätsklinikum Ulm, 2009.
2 Studien zum antimikrobiellen Effekt von verschiedenen Zahnpasten, Universitätsklinikum Jena, 2010 bis 2012.

www.ajona.de

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