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Männer sind Zahnarztmuffel

Immer mehr Menschen nehmen die Gesundheit ihrer Zähne ernst. Das belegen Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des Tages der Zahngesundheit am 25. September 2016. Während im Jahr 2011 nur 55 Prozent der Versicherten bundesweit ein bis zweimal zur Zahnvorsorgeuntersuchung gingen, waren es 2015 immerhin zwei von drei Versicherten (62 Prozent).

Autor: KKH Kaufmännische Krankenkasse

Bildrecht: © proDente e.V./Johann Peter Kierzkowski

Hiervon war allerdings nur ein Drittel männlich. Männer scheinen demnach Zahnarztmuffel zu sein und die jährliche Prophylaxe beim Zahnmediziner zu meiden.

„Gesunde Zähne sind nicht nur wichtig für gutes Kauen“, sagt Dieter Elsner vom KKH-Serviceteam in Leipzig. „Sie prägen auch unser Gesicht, unser Lachen und verleihen damit ein gutes Stück Lebensqualität.“ Drei Dinge sind entscheidend, um Zahn- und Munderkrankungen vorzubeugen: eine gesunde Ernährung, die zweimal tägliche, gründliche Mundhygiene und der regelmäßige Gang zum Zahnarzt. Für letzteres ist das Bonusheft ‒ erhältlich in Zahnarztpraxen ‒ ein hilfreicher Begleiter. Es dient nicht nur als Erinnerungsstütze für den nächsten fälligen Kontrolltermin, sondern hilft auch, Bares zu sparen.

Werden Zähne und Mundraum regelmäßig vom Zahnarzt kontrolliert, können Erkrankungen früh erkannt und schnell, ohne hohe Kosten behoben werden. Ist der Zahnschaden dagegen größer und Zahnersatz wie Krone, Brücke oder Prothese nötig, kann das kostspielig sein. Dann hilft ein gut geführtes Bonusheft, den Eigenanteil an den Kosten zu reduzieren. Denn regelmäßige Zahnvorsorge belohnen Kassen mit Boni. Wer fünf Jahre hintereinander einmal im Jahr beim Zahnarzt war, erhält bei Zahnersatz-Behandlungen neben dem Festzuschuss der Krankenkasse einen Bonus von 20 Prozent. Bei zehn Jahren lückenloser Vorsorge beläuft sich der Bonus sogar auf 30 Prozent ‒ dem maximalen Zuschuss.

Laut Bonusregelung müssen Versicherte über 18 Jahre mindestens einmal im Jahr zur Zahnvorsorge. Für Kinder ab sechs Jahre und Jugendliche bis 18 Jahre gilt ein spezielles Prophylaxe-Programm (sog. Individualprophylaxe = IP) mit zwei Zahnarztbesuchen jährlich. Die Kosten für die Vorsorgebehandlung übernehmen die Krankenkassen. „Wurde mal vergessen, den Vorsorgenachweis im Bonusheft einzutragen, lassen Sie diesen einfach in der Zahnarztpraxis nachtragen“, rät Dieter Elsner: „Auch ein verlorenes Bonusheft ist kein Problem, denn es kann anhand der Patientenkartei neu ausgestellt werden.“

Knackpunkt: Wer zum Beispiel nach neun Jahren regelmäßiger Zahnvorsorge ein Jahr aussetzt, hat seinen Bonus-Anspruch verloren. Durchhalten lohnt also! Weitere Infos zum Thema Zahnvorsorge unter www.kkh.de/versicherte/a-z/zahnaerztliche-vorsorge .

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