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Mit Enzymen und Proteinen die Abwehrkräfte des Mundes stärken

Gesunde Zähne und vitales Zahnfleisch sind das Ergebnis eines hochkomplexen Zusammenspiels verschiedener Bestandteile des menschlichen Speichels. Dieser antibakterielle Schutzmechanismus des Mundes basiert insbesondere auf Enzymen und Proteinen. Die spezielle Formulierung der Zahnpasta zendium trägt effektiv zur Stärkung der natürlichen Abwehrkräfte des Mundes bei, reinigt wirkungsvoll und schont die Mundschleimhaut.

Autor: Unilever Deutschland GmbH

Die Gesundheit und Widerstandskraft unserer Zähne, unseres Zahnfleischs und unserer Mundschleimhaut hängt in hohem Maß von der Wirkkraft unseres Speichels ab. Er reinigt und befeuchtet die Mundhöhle, trägt maßgeblich zum Schutz und zur Regeneration der Zähne und des Zahnfleischs bei, beschleunigt die Wundheilung und erleichtert die Verdauung. Speichelsekret gilt daher als Garant einer intakten Immunabwehr im Mund.

Enzyme und Proteine im Speichel

Natürliche Mundflüssigkeit enthält neben Wasser weitere wichtige Schutzkomponenten wie Enzyme und Proteine, die symbiotische Bakterien unterstützen und krankheitserregende Bakterien regulieren. Diese natürlichen, in der Mundhöhle ablaufenden Reaktionen und Mechanismen zum Schutz der oralen Mikroflora vor Infektionen und Krankheiten lassen sich effektiv fördern und schonend verstärken. „Medizinische Studien haben gezeigt, welche Chancen sich durch die Speichelflüssigkeit als natürliches Abwehrsystem für die Mundgesundheitsversorgung bieten“, bestätigt Dr. Hady Haririan, MSc, von der Universitätszahnklinik Wien.

Eine bahnbrechende Entdeckung – eine weitreichende Idee

Die Entdeckung und Erforschung der natürlichen Abwehrkräfte von Speichelflüssigkeit ist eng mit dem Mikrobiologen Dr. Henk Hoogendoorn verbunden. Er wies 1969 erstmals darauf hin, dass enzymatische Reaktionen im Speichel zur Bildung von Wasserstoffperoxid führen, welches wiederum die Produktion von Hypothiocyanit anregt. Hoogendoorn erkannte außerdem, dass Hypothiocyanit auf natürliche Weise antibakteriell wirkt. Von dieser Entdeckung inspiriert, wurde eine Zahnpasta entwickelt, die – angereichert mit Enzymen und Proteinen – den natürlichen antimikrobiellen Schutzmechanismus des Speichels unterstützt und wirksam stärkt. 1979 in den Niederlanden erstmals eingeführt, avancierte zendium in Skandinavien schnell zu einer fest etablierten Zahnpflegemarke.

Zendium-Formel für innovative Mundgesundheit

Die innovative Einzigartigkeit von zendium rührt von ihrer speziellen Kombination dreier Enzyme und dreier Proteine her. Das Dreifach-Enzymsystem aus Amyloglucosidase, Glukose-Oxidase und Lactoperoxidase setzt einen Kaskadenprozess in Gang, der via Wasserstoffperoxid den antimikrobiellen Wirkstoff Hypothiocyanit bildet. Klinische Tests konnten zeigen, dass zendium das Wasserstoffperoxid-Niveau um mehr als 60 % gegenüber einer herkömmlichen Fluorid-Zahnpasta ohne Enzyme und Proteine erhöhen kann.[1] Im harmonischen Einklang mit dem Enzymsystem des Speichels hemmt das Dreifach-Proteinsystem aus Lysozym, Lactoferrin und IgG[2] das bakterielle Wachstum in der Mundhöhle. „Speichelproteine spielen eine wichtige Rolle beim Schutz der Zähne vor Karies und Zahnerosion“, unterstreicht Dr. Hady Haririan, MSc.

Hocheffektiv, schonend und angenehm zugleich

„Zendium wirkt aber nicht nur anders, sie fühlt sich auch anders an“, betont Dipl. Ing. Jörg Westhues, Research & Development bei Unilever. Die Aktivität des Enzym-Protein-Systems wird bei zendium mit dem milden Schaumbildner Stearylethoxylate (Steareth-30) anstelle von SLS (Sodiumlaurylsulfat) optimal gefördert. Gleichzeitig respektiert diese spezielle Formulierung die empfindliche Schleimhaut und die Geschmacksrezeptoren des Mundes. „Damit ist zendium gerade für Patienten mit einer sensiblen Mundschleimhaut geeignet“, so Westhues weiter. Aber auch für Patienten, deren Speichel negativen Einflüssen durch Medikamente, Stress, Rauchen oder systemische Erkrankungen ausgesetzt ist, kann zendium helfen, das empfindliche Gleichgewicht in der Mundhöhle positiv zu beeinflussen.

Wohlbefinden auf fortschrittliche und gesundheitsbewusste Art

Zugleich entspricht zendium dem wachsenden Bedürfnis vieler Patienten, das eigene Wohlbefinden bewusst, aktiv und auf schonendem Wege zu fördern. Dieser Trend spiegelt sich auch in aktuellen Umfragen wider. Seit ihrer Einführung in Deutschland (Juni 2016) würden 93 % der Befragten zendium weiterempfehlen,
82 % der Testpersonen nutzen das Produktportfolio weiterhin. [3] Den Fachmediziner überrascht dieses Ergebnis nicht: „Gerade in Zeiten, in denen immer noch 43,4 % der 35- bis 44-Jährigen parodontal moderat erkrankt sind, 8,2 % an einer schweren Parodontalerkrankung [4] leiden und präventive Konzepte gefragt sind, können innovative Mundhygienehilfsmittel wie zendium zur Stärkung der natürlichen Abwehrkraft des Speichels eine wirkungsvolle Antwort sein“, resümiert Dr. Hady Haririan, MSc.


[1] Vgl. Unilever, data on file, clinical study report, ORL-DEL-1671, 2014.

[2] Kolostrum ist die Quelle von IgG in zendium.

[3] Vgl. Dental Barometer. Fachzeitschrift für Zahnmedizin und Zahntechnik 4/2016, S. 37.

[4] Vgl. Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS V), S. 318.

www.zendium.de

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