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Rheinstadtpflegehaus baut Schutz vor Mund- und Zahnkrankheiten aus

Das Meridias-Rheinstadtpflegehaus gehört zu den ersten Einrichtungen, die mit einem neuen Pflege- und Betreuungskonzept den Schutz vor Mund- und Zahnkrankheiten bei seinen Bewohnern verstärkt. Dieses rückt die Mundhygiene verstärkt in den Fokus der Pflegekräfte. Kirsten Rodriguez, die neue Beauftragte für Mund- und Zahnhygiene, koordiniert alle Aufgaben. Der in Strümp ansässige Zahnarzt Dr. Dr. Winfried Spittler übernimmt als externer Partner die nötige medizinische Betreuung und wird das Pflegepersonal regelmäßig schulen. Ziel ist es unter anderem, die Kommunikation zwischen den Bewohnern, den Pflegekräften, der Verwaltung sowie den betreuenden Ärzten und Zahnärzten sicherzustellen.

Autor: Meridias-Rheinstadtpflegehaus Meerbusch GmbH

„Mit unserem neuen Konzept setzen wir das Thema Mund- und Zahnhygiene ganz oben auf unsere Agenda", betont Jörg Hartmann, Einrichtungsmanager im Meridias-Rheinstadtpflegehaus. „Dieser spezielle Bereich ist elementar sowohl für die Gesundheit als auch für die Ernährung der Bewohner – insbesondere bei demenziell Erkrankten, die ihre Wünsche und Probleme oft nur schwer mitteilen können." Um dem Abhilfe zu verschaffen und die Zahn- und Mundhygiene dauerhaft zu verbessern, schloss das Meridias-Rheinstadtpflegehaus einen Kooperationsvertrag mit Dr. Dr. Spittler und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein.

Im Vordergrund steht, Krankheiten wie zum Beispiel Lungenentzündungen, die durch Keime im Mund- und Zahnbereich entstehen können, vorzubeugen. Daneben hält das Seniorenheim die heute übliche Zahnvorsorge für die eigenen Bewohner aufrecht. Vor allem Mängel im Mund führten oft zur Isolation, erklärt Hartmann.

Kirsten Rodriguez koordiniert Mund- und Zahnhygiene

Zur Umsetzung des Konzepts stellt sich Meridias personell neu auf. Seit März bekleidet Kirsten Rodriguez das neu geschaffene Amt der Beauftragten für Mund- und Zahnhygiene. Die ausgebildete Zahnarzthelferin ist die Schnittstelle zwischen Bewohnern und deren Angehörigen, dem Rheinstadtpflegehaus und den angeschlossenen Ärzten. Sie besucht jeden der rund 100 Bewohner in dem Strümper Seniorenheim und bietet an, das Gebiss und die Mundhöhle auf Mängel zu überprüfen.

„Viel Vertrauensarbeit und Fingerspitzengefühl ist vor allem bei unseren dementen Bewohnern gefragt", schildert Kirsten Rodriguez. Über die Aufnahme der Mängel hinaus koordiniert sie Genehmigungen der gesetzlichen Betreuer, organisiert in enger Abstimmung mit dem Pflegepersonal die bei Bettlägerigen oftmals aufwändigen Transfers in die Praxen oder gibt die Befunde an die behandelnden Ärzte weiter. Zudem kümmert sich Kirsten Rodriguez auch darum, einen geeigneten Facharzt zu finden, je nach Beschwerden des Bewohners.

Eigenes Untersuchungszimmer im Rheinstadtpflegehaus

Bei zahnmedizinischen Behandlungen ist dies Dr. Dr. Winfried Spittler. Seit April arbeitet der in Strümp ansässige Zahnarzt als externer Partner mit dem Pflegeheim zusammen. Einmal monatlich nimmt er die Mundhöhle der Bewohner in einem extra eingerichteten Untersuchungszimmer in Augenschein. Problemfälle behandelt er in seiner Praxis. „Dieser Einsatz für die Mund- und Zahngesundheit der Bewohner im Rheinstadtpflegehaus ist neu in unserer Region", betont Spittler. „Meridias ist hier Vorreiter bei der Mund- und Zahnhygiene." Pflegekräfte hätten oftmals nicht das nötige Know-how, um die Gefahren einzuschätzen.

Daher geht das Konzept einen Schritt weiter: Nicht nur die Experten selbst kümmern sich im Rheinstadtpflegehaus um die Mund- und Zahnhygiene. Auch die Pflegekräfte werden durch regelmäßige Fortbildungen einmal im Quartal dazu befähigt, Mängel im Mundbereich zu erkennen und damit umzugehen. Ende Oktober fand die erste Fortbildung zur Mund- und Zahnhygiene im Meridias-Rheinstadtpflegehaus durch Dr. Dr. Winfried Spittler und sein Team statt.

www.meridias.de

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