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Waschzwang in Norddeutschland?

Die Bewohner in Norddeutschland sind im Vergleich zur restlichen Republik besonders darauf bedacht, sich regelmäßig die Hände zu waschen. Darauf weist die KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des Welttages des Händewaschens am 15. Oktober hin. Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag der KKH unter 1.000 Personen hält jeder vierte Norddeutsche seine Hände sogar mindestens einmal pro Stunde unter fließendes Wasser.

Autor: KKH Kaufmännische Krankenkasse

Bild via Henry Schein

In Süddeutschland ist es hingegen nur jeder Sechste, der es für nötig hält, sich stündlich die Hände zu waschen. Grundsätzlich achten die Deutschen zwar insbesondere nach dem Toilettengang auf eine gründliche Handhygiene – in diesem Fall wäscht sich nahezu jeder die Hände – in anderen Situationen sind sie aber durchaus nachlässiger. So verzichtet ein Drittel auf das Ritual vor jeder Mahlzeit oder nach dem Nach-Hause-Kommen. Aber auch das Berühren von Dingen, die mit Viren oder Bakterien behaftet sein können, ist nur für jeden Zweiten ein Grund zum Händewaschen. „Keime und Bakterien lauern gerade im Alltag auf Türklinken, Einkaufswagen oder Tastaturen. Deshalb ist es ratsam, die Hände vor allem nach der Benutzung solcher Keimschleudern zu reinigen“, sagt Dieter Elsner vom KKH-Serviceteam in Leipzig.

Laut Experten sind 20 bis 30 Sekunden nötig, um alle Erreger abzuspülen. Wasser allein reicht nicht – besser ist es, die Hände mit Seife oder Waschlotion einzuseifen. „Die Wassertemperatur spielt Untersuchungen zufolge dabei keine Rolle. Viel wichtiger ist es, die Hände anschließend sorgfältig abzutrocknen, um den Mikroorganismen kein feuchtes Milieu zur Weiterverbreitung zu bieten“, so Elsner.

Der Welttag des Händewaschens wurde 2008 von der Organisation Unicef ins Leben gerufen, um auf die wichtige Funktion von Hygiene für die Gesundheit aufmerksam zu machen.

https://www.kkh.de

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