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Medikamente können das Karies-Risiko erhöhen

Bielefeld. Trotz einer immer besseren Mundhygiene bleibt Karies die häufigste Zahnerkrankung weltweit.[1] Und diese birgt ein hohes Risiko: Laut Kassenzahn-ärztlicher Bundesvereinigung sind unbehandelte Karies und fortgeschrittene Er-krankungen des Zahnhalteapparates (wie Parodontitis) die häufigsten Gründe für eine Zahnextraktion.[2]

Autor: Dr. Wolff-Gruppe

Medikamentenkonsum: 15 Millionen Bundesbürger nehmen regelmäßig Medikamente ein. Viele von ihnen führen zu Speichelmangel. 492 Euro gaben die gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2015 pro Versicherten für Arzneimittel aus. (Quelle: Statista)

• Karies ist nach wie vor die bedeutendste Zahnerkrankung
• Risikofaktor ist Speichelmangel, häufig hervorgerufen durch Medika-mente
• Neuer Wirkkomplex verspricht Abhilfe

Was viele nicht wissen: Einer der größten Risikofaktoren ist Speichelmangel.
Speichelmangel ist weit verbreitet und bis zu jeder Zweite kann betroffen sein.[3] Mundtrockenheit und Medikamente - das bringen die meisten Menschen erstmal gar nicht in Verbindung. Jedoch haben viele der gängigsten Medikamente, darunter Mittel gegen Depressionen, Bluthochdruck, Asthma oder Parkinson aber auch Schmerzmittel oder Antibiotika, eine reduzierte Speichelbildung als Nebenwirkung.[4]
Mundtrockenheit ist nicht nur im Alltag störend, sondern hat auch massive Auswir-kungen auf die Zahngesundheit. Der natürliche Remineralisationsprozess aus dem Speichel ist stark eingeschränkt und folglich ist das Kariesrisiko sehr hoch.[5]
Die meisten herkömmlichen Zahnpflegeprodukte benötigen Speichel, um optimal wirken zu können.[6] Ein wirksamer Kariesschutz ist somit bei Mundtrockenheit nicht oder nur unzureichend gegeben.
Der biomimetische Wirkstoff Hydroxylapatit – eine dem Zahnschmelz nachempfun-dene Substanz – ist in der Zahnpflege zunehmend beliebt und die Wirksamkeit wurde in klinischen Studien bestätigt (z. B. Harks et al.[7], Kani et al.[8], Orsini et al.[9]).[10] Vorteilhaft ist, dass dieser Wirkstoff bereits mineralisch vorliegt und so auch unter Speichelmangel aktiv sein kann.[6a] Neueste Studienergebnisse unter-mauern die Wirksamkeit von Hydroxylapatit in der Kariesvorsorge. So berichtete Prof. Dr. Ulrich Schlagenhauf von der Universitätsklinik Würzburg im Verbrauchermagazin "Guter Rat" (12/2016), dass der Wirkstoff Hydroxylapatit den Zahnschmelz schützt, indem er sich an die Zähne heftet. Laut einer unter der Leitung von Prof. Dr. Schlagenhauf gerade an fünf deutschen Universitätskliniken durchgeführten placebokontrollierten Studie bietet auch eine fluoridfreie hydroxylapatithaltige Zahncreme Kariesschutz.[11]

Weitere Details zu dieser Anti-Kariesstudie erhalten Sie bei unserer Pressekonferenz
im Rahmen der IDS am 22. März 2017 im Radisson Blu in Köln.

www.drwolffgroup.com/de/

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