Weitere Online-Medien der Barometer Verlagsgesellschaft

Infektionsprävention fängt bereits bei der Wahl des richtigen Desinfektionsmittels an

Die Integration der Praxishygiene in ein gesetzlich gefordertes QM-System ist seit 2011 für jede Zahnarztpraxis in Deutschland von zentraler Bedeutung. Sie ist sowohl in fachlicher als auch in rechtlicher Hinsicht relevant, zum Beispiel, wenn es um Fragen der Beweislastumkehr geht, etwa bei Haftungsproblemen gegen den Zahnarzt. Als Grundlage für die Umsetzung der Hygienepläne dienen die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Darüber hinaus müssen deutsche Praxen weitere komplexe Hygienenormen und -standards beachten und in ihrem QM-System abbilden. Nur Desinfektionsmittel, die auf der VAH-Liste (Verbund für angewandte Hygiene e.V., ehemals DGHM-Liste) aufgeführt sind, entsprechen den Hygienestandards, die der Gesetzgeber in Deutschland fordert und tragen dazu bei, Haftungsrisiken zu vermeiden.

Autor: DÜRR DENTAL AG

„In der Empfehlung aus dem Jahre 2001 spricht das RKI vom ‚Wirkungsbereich A+B', gemäß der Definition der RKI-Liste, sagt Marc Diederich, Leitung Produktmanagement Dentale Hygienepräparate bei der Dürr Dental AG. „Im Bundes-gesundheitsblatt vom Oktober 2012 wurde erstmals der Begriff ‚viruzid' verwendet, was dem Ganzen mehr Nachdruck verleiht."

Dürr Dental hat diesen Hinweis des RKI umgehend aufgegriffen und den entsprechenden Produkten aus der System-Hygiene den Zusatz „Voll viruzid gemäß RKI-Empfehlung" verliehen. Warum dies so wichtig war, erläutert Diederich: „Wir sind der einzige Hersteller, der für zentrale Anwendungsbereiche der Hygienekette auch voll viruzide Produkte anbietet. Komplettieren werden wir dieses Sortiment auf der IDS 2013 – dort stellen wir unsere neuen FD 333 wipes vor. Dabei handelt es sich um voll viruzide und schnell wirkende Desinfektions- und Reinigungstücher für Oberflächen."

Aufwendige Herstellungsverfahren gewährleisten die gleichbleibend hohe Qualität der System Hygiene-Produkte von Dürr Dental. Dazu gehören unter anderem eine strenge Kontrolle der Rohstoffe, definierte und validierte Mischverfahren und eine Endkontrolle jeder Charge vor Auslieferung. Außerdem wird die Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte durch unabhängige Institute wie den VAH überprüft. Die Wirksamkeit von Produkten, die beim VAH gelistet sind, ist von unabhängigen Gutachten bestätigt worden. Besonders bei der Instrumenten- und Bohrerdesinfektion, sowie bei der Flächen- und Schnelldesinfektion geben voll viruzide Produkte mehr Sicherheit als andere.

Insgesamt erfüllen gleich fünf Produkte des Unternehmens alle Anforderungen des VAH: das alkoholfreie Konzentrat FD 300 zur Flächendesinfektion, die Schnelldesinfektionsprodukte FD 333 und die neuen FD 333 wipes sowie das Konzentrat ID 213 zur Instrumentendesinfektion und die Gebrauchslösung ID 220 zur Bohrerdesinfektion. Sie alle sind bakterizid, tuberkulozid, fungizid und wirken viruzid gegenüber allen behüllten und unbehüllten Viren. Außerdem sollen Desinfektionsmittel, die in der Praxis zum Einsatz kommen, schnell und gleichzeitig lange wirken, rasch trocknen und die Instrumente und Flächen schonen.

Um im Falle des Auftretens von Infektionen eine Haftung ausschließen zu können, ist ein professionelles Hygienemanagement unerlässlich. Ein hohes Maß an Rechtssicherheit erhalten Praxen durch den zielgerichteten Desinfektionsmittel-Einsatz nach den RKI-Empfehlungen, die zudem in ihrer Wirkweise durch unabhängige Institute bestätigt wurden. Auf diese Weise wird „gute Hygiene" zwar nicht messbar, aber in jedem Falle dokumentierbar. Und als unverzichtbarer Bestandteil einer gewissenhaften Infektionsprävention kommt sie letztendlich allen Beteiligten zu Gute: den Patienten, dem Praxisteam und dem Zahnarzt.

www.duerrdental.de

Verwandte Beiträge

Weitere Beiträge