Weitere Online-Medien der Barometer Verlagsgesellschaft

Oberflächenhygiene mit selbstgetränkten Vliestüchern

Neben der Händedesinfektion zählt die routinemäßige Flächendesinfektion zur Vermeidung von Infektionen im patientennahen Umfeld selbstverständlich dazu. Da Flächen im patientennahen Bereich Teil der Übertragungskette von pathogenen Keimen sind, kann durch die richtige Oberflächenreinigung und Desinfektion die Verbreitung dieser Keime deutlich verringert werden.

Bei patientennahen Flächen (wie Behandlungseinheiten, Instrumententrays, Hand- und Winkelstücken, Turbinen und Sanitäranlagen) ist die Gefahr der Kontamination am größten. Viele pathogene Keime kön-nen sehr lange überleben, bleiben infektiös und können durch Händekontakt übertragen werden. Eine routinemäßige Reinigung und Desinfektion betroffener Flächen ist in jedem Hygieneplan vorzusehen. Hier bietet die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert-Koch-Institut Empfehlungen für die richtige Planung und Durchführung an.

Wischdesinfektion von kontaminierten Flächen

Aus hygienischer Sicht bringen getränkte Einmaltücher viele Vorteile bei der Wischdesinfektion. Die Kon-tamination durch erneutes Eintauchen gebrauchter Wischtücher in eine bereitgestellte Desinfektionslö-sung wird verhindert. (Bei der klassischen Wischdesinfektion ist hier die Gefahr einer großflächigen Ver-breitung von Mikroorganismen gegeben). Für die Flächendesinfektion mit Einmaltüchern bietet die Firma ALPRO nachfüllbare Spendersysteme mit Fließstoff (zum Beispiel JumboWipes oder MaxiWipes). Das geschlossene System der modernen Behältnisse schützt laut Hersteller vor Austrocknung und mikrobio-logischer Kontamination.

Tuchqualität

Bei der Auswahl der Vliestücher ist auf die Qualität der Tücher zu achten. Für eine wirksame Flächende-sinfektion sei insbesondere das Material von entscheidender Bedeutung. „Vliestücher mit einem hohen Prozentsatz von Viskose kombiniert mit PP (Polypropylen) oder Polyester besitzen ein optimales Auf-nahme- und Abgabeverhalten, dadurch werden die aufgenommenen Wirkstoffe intensiv auf die zu desin-fizierenden Flächen abgeben", so das Unternehmen. Eine zu geringe Wirkstoffabgabe wirke sich unmit-telbar auf die Reinigungs- und Desinfektionseigenschaft aus. Ebenso sei neben der Abgabe auch die Schmutzaufnahme der zu reinigenden Oberflächen ein wichtiges Kriterium. „Daher haben ALPRO-Tücher eine entsprechend feine ‚Mikroporenstruktur' und ermöglichen so neben einer optimalen Wirkstoffabgabe eine hohe Aufnahme von Anschmutzungen", heißt es weiter.

MaxiWipes

Die MaxiWipes-Tücher zum Selbsttränken sind mit unterschiedlichen alkoholhaltigen und alkoholfreien Desinfektionsmittellösungen (wie MinutenSpray-classic oder PlastiSept) verwendbar. Laut Herstelleran-gaben können somit je nach Risikoeinstufung unterschiedliche Lösungen in einem klar definierten Wir-kungsspektrum eingesetzt werden.

www.alpro-medical.de

Verwandte Beiträge

Weitere Beiträge