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Kompromissloser Strahlenschutz kann auch leicht und komfortabel sein

Die Röntgendiagnostik ist nach wie vor das wichtigste Hilfsmittel zur Diagnose von Zahnerkrankungen. Im Sinne eines optimalen Patientenschutzes sind laut Röntgenverordnung (RöV) dabei alle Körperbereiche, die nicht von der Röntgenstrahlung getroffen werden müssen, so weit wie möglich zu schützen [1]. Die dazu bislang standardmäßig zum Einsatz kommenden Bleischürzen sind aufgrund ihres Gewichts und ihrer Toxizität wenig beliebt.

Autor: DUX Dental

Bleifreie Röntgenschürze mit Schilddrüsenkragen

Der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt gehört für viele Menschen nach wie vor zu den ungeliebten Pflichtaufgaben im Leben. Zu den oft ohnehin vorhandenen Behandlungs-ängsten addieren sich das kurze, aber unangenehme Piksen der Betäubungsspritze, laute Bohrgeräusche sowie länger anhaltende Taubheitsgefühle. Doch auch der Vorgang des Röntgens ist nicht sonderlich angenehm. Mit einer schweren und kalten Bleischürze ausgestattet muss der Patient (je nach Verfahren) stehend auf einen mit Gummi überzogenen Gegenstand beißen und so lange in der gleichen Position verharren, bis der Röntgenvorgang abgeschlossen ist. Mögliche Ängste vor der Röntgenstrahlung kommen häufig noch dazu.

Bleifreie Röntgenschürzen für mehr Patientenkomfort

Röntgenschürzen schützen nicht nur zuverlässig vor sekundären (Streu-)Strahlungen, sie geben den Patienten auch ein Gefühl von Sicherheit. Standardmäßig kommen in der Regel Röntgenschürzen aus Blei in Zahnarztpraxen zum Einsatz. Allerdings ist deren Handhabung nicht nur im Hinblick auf das hohe Gewicht, sondern auch aufgrund ihrer Toxizität und der damit einhergehenden notwendigen Entsorgung als Sondermüll mit Nachteilen verbunden. Darüber hinaus gibt es innerhalb der EU schon seit längerem Bestrebungen, Blei aufgrund seiner Umweltbelastung aus dem Warenverkehr zu entfernen.

Eine sowohl für den Patienten als auch für die Praxis komfortablere, aber ebenso sichere Alternative bietet DUX Dental mit seinen bleifreien Röntgenschürzen. Die im Vergleich zu herkömmlichen Bleischürzen um 35 Prozent leichteren bleifreien Schürzen bewahren Patienten dank einer hightech Legierung zuverlässig (Bleigleichwert 0,5 mm) vor ungewünschter Strahlungsexposition. Der Tragekomfort ist für den Patienten dank des niedrigen Gewichts und des geschmeidigen und flexiblen Materials deutlich verbessert. Für die Praxis gestaltet sich die Handhabung und spätere Entsorgung wesentlich einfacher. Die bleifreien Schürzen sind dank der Mikrofaser-Außenseite leicht zu reinigen und bestehen aus recyclebaren Materialien, sodass die spätere Entsorgung unproblematisch über den Hausmüll erfolgen kann.

Geringe Strahlenbelastung ist kein Freifahrtschein

Die Strahlenbelastung beim Zahnröntgen beträgt je nach Verfahren etwa zwischen 5 bis 10 Mikrosievert (μSv). Zum Vergleich: Ein Körperscanner (Röntgenscanner) am Flughafen erzeugt maximal 0,25 μSv, pro eine Stunde Flugreise in 11.000 Metern Höhe fallen 5 μSv an, ein Tag auf der Erde (Kosmische und Bodenstrahlung) geht mit 10 μSv einher und eine Thorax-Röntgenaufnahme schlägt mit 100 μSv zu Buche [2]. Die Strahlenexposition durch Zahnröntgen ist also vergleichsweise gering.

Dennoch sollte der Strahlenschutz in der Zahnarztpraxis nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Zwar sind die einzelnen Strahlendosen beim Zahnröntgen für den Patienten relativ unbedenklich, allerdings addiert sich jede einzelne Strahlenbelastung im Körper. Laut Röntgenverordnung (RöV) darf deshalb die jährliche Strahlendosis für beruflich strahlenexponierte Personen den Grenzwert von 20 Millisievert (20.000 μSv) nicht überschreiten (für Personen unter 18 Jahren gilt ein jährlicher Grenzwert von 1 Millisievert bzw. 1.000 μSv) [3]. Doch auch unterhalb dieser Grenzwerte geht der Strahlenschutz von einem - wenn auch geringen - radiologischen Risiko aus [4]. Gerade bei Personen, die aus beruflichen Gründen ohnehin höherer Strahlung ausgesetzt sind oder die aufgrund gesundheitlicher Probleme häufig geröntgt werden müssen, ist Strahlenhygiene also aktiver Gesundheitsschutz.

Im Praxisalltag leistet das ALARA („As Low As Reasonable Achievable")-Prinzip [5] einen wichtigen Beitrag zur Strahlenhygiene. Es fordert sinngemäß, dass die Strahlenbelastung so gering zu halten ist, wie dies mit vernünftigen Mitteln machbar ist. Demnach sollte in jedem Einzelfall hinterfragt werden, ob tatsächlich geröntgt werden muss oder ob eine Diagnose auch auf anderen Wegen, beispielsweise durch eine Sensibilitätsprüfung, gestellt werden kann. Sind Röntgenaufnahmen erforderlich, ist im Sinne des ALARA-Prinzips natürlich auch der Einsatz von Röntgenschutzkleidung, mit der auf einfache Weise eine Reduzierung der Strahlenbelastung erreicht wird, obligat.

Sichere Strahlenhygiene bei jedem Einsatzzweck

Die bleifreien Röntgenschürzen von DUX Dental sind als Variante mit Schilddrüsen-Kragen für seitliche Schädelaufnahmen, als Poncho für Panoramaaufnahmen im Sitzen oder Stehen sowie als Kinderschürze erhältlich. Das Gewicht der Schürzen beträgt je nach Modell 3.2 kg (Schürze mit Kragen) bzw. 3.9 kg (Poncho). Die bleifreien Schürzen sind über Dental Depots erhältlich.

Weitere Informationen unter www.dux-dental.com.

Quellen:

[1] Verordnung über den Schutz vor Schäden durch Röntgenstrahlen (Röntgenverordnung – RöV), §25 Anwendungsgrundsätze, Abs. 3.

[2] McCANDLESS D., HANCOCK M., Radiation Dosage Chart, V 1.5, 8/2013. Abrufbar im Internet unter: http://www.informationisbeautiful.net/visualizations/radiation-dosage-chart/

[3] Verordnung über den Schutz vor Schäden durch Röntgenstrahlen (Röntgenverordnung – RöV), §31a Dosisgrenze bei beruflicher Strahlenexposition.

[4] Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), Häufig gestellte Fragen (FAQs) zum Thema „Ionisierende Strahlung". Abrufbar im Internet unter: http://www.bfs.de/de/ion/faq_istrahlung.html#11 [5] European ALARA Network, http://www.eu-alara.net/.

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