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Spürbare Entlastung für kleinere Zahnarztpraxen durch selbstklebende Sterilisationsbeutel

Ausufernde Bürokratie, umfangreiche Hygiene-maßnahmen, raumfordernde technische Ausstattung – die Anforderungen an Praxisinhaber steigen ständig. Demgegenüber steht eine nur geringfügige Zunahme der Beschäftigten pro Praxis, von durchschnittlich 4,98 im Jahr 2002 auf 5,56 im Jahr 2012 [1]. Besonders für kleinere Praxen stellen sich daher die Fragen: Wie lassen sich die Praxisabläufe beschleunigen, ohne an Qualität einzubüßen und welche Ausstattung hilft dabei?

Im Bereich der Sterilgutverpackung bieten die selbstklebenden PeelVue+ Sterilisationsbeutel sowohl zeitliches als auch finanzielles und räumliches Einsparpotenzial.

Die zurückliegende Internationale Dental-Schau zeigte einmal mehr, wie vielfältig, hochtechnisiert und fortschrittlich die Dentalwelt heute ist. Gleichzeitig wurde jedoch auch deutlich, wie unübersichtlich das Angebot an innovativen Gerätschaften für Zahnärzte mittlerweile geworden ist. Im Hinblick auf das mangelnde Zeitkontingent, begrenzte finanzielle Spielräume und Raumkapazitäten sind besonders die Inhaber kleinerer Praxen daher umso mehr gefordert, die Notwendigkeit für teure und raumfordernde Anschaffungen genau zu hinterfragen und Alternativen abzuwägen.

Hochtechnisierte und teure Verfahren nicht immer zielführend

Insbesondere das zunehmende Ausmaß der Hygienevorschriften bekommen kleinere Praxen deutlich zu spüren. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Versiegelung von Sterilgut. Deshalb werden auch hier in regelmäßigen Abständen immer noch ausgefeiltere und hochtechnisierte Siegelgeräte präsentiert, die eine noch sicherere Verpackung garantieren sollen.

Anders als von manchen Herstellern oft suggeriert, liefern jedoch nicht nur diese hochtechnisierten und teuren Siegelgeräte, sondern auch unkomplizierte Selbstklebebeutel sichere und rechtskonforme Sterilbarrieresysteme. Die rechtlichen Anforderungen sind für beide Verfahren identisch: Beide Verpackungsverfahren müssen validierbar sein, eine sichere Sterilbarriere gewährleisten und den aktuellen RKI-Empfehlungen entsprechen [2].

Deutliche Unterschiede gibt es jedoch im Hinblick auf den Zeit- und Kostenaufwand sowie auf die räumlichen Anforderungen.

So müssen bei der maschinellen Versiegelung mit Siegelgeräten zunächst Beutel in der passenden Größe zurechtgeschnitten werden. Weiterer Zeitaufwand entsteht durch die Aufheizphase und die anschließende Versiegelung durch das Gerät. Engpässe sind vor-programmiert, wenn gleichzeitig mehrere Mitarbeiter das Heißsiegelgerät benötigen.

Das Verpacken mit validierbaren Selbstklebebeuteln ist dagegen mit einem deutlich geringeren Zeitaufwand verbunden, da das Sterilisationsgut nach der Desinfektion direkt in einen passenden Beutel gegeben und ohne maschinelle Hilfe versiegelt werden kann.

Auch in Bezug auf die durchzuführenden validierbaren Verpackungsprozesse nach DIN EN ISO 11607-2 birgt die manuelle Verpackung mit Selbstklebebeuteln zeitliches Einsparpotenzial. Während Praxen beim maschinellen Verfahren für die Abnahmebeurteilung (IQ), Funktionsbeurteilung (OQ) und die Leistungsbeurteilung (PQ) verantwortlich zeichnen, liegt beim Einsatz von validierbaren Selbstklebebeuteln lediglich die Leistungsbeurteilung (PQ) im Verantwortungsbereich der Praxis. Die Abnahmebeurteilung (IQ) und Funktionsbeurteilung (OQ) sind hier bereits bei der Produktion der Sterilisationsbeutel erfolgt*.

Kosteneffektivere und platzsparende Versiegelung

Auch im Hinblick auf betriebswirtschaftliche und platzsparende Aspekte können Praxen vom manuellen Verpackungsverfahren mit Selbstklebebeuteln profitieren. So ist die Nutzung eines hochtechnisierten, richtlinienkonformen und validierbaren Durchlaufsiegelgeräts mit hohen Anschaffungskosten, regelmäßigen Wartungsgebühren und Materialkosten verbunden.

Bei der Nutzung der validierbaren PeelVue+ Selbstklebebeutel von DUX Dental fallen dagegen lediglich Materialkosten für die benötigten Beutel an. Zudem ist bei PeelVue+ Beuteln bereits ein integrierter Prozessindikator vorhanden, der anzeigt, ob die Verarbeitungsparameter während des Sterilisationsvorganges eingehalten wurden.

Fazit

Kleinere Praxen werden durch die unkomplizierte, zeit-, platz- und kostensparende Versiegelung mit validierbaren Selbstklebebeutel deutlich entlastet – bei gleicher Sicherheit wie bei der Nutzung von hochtechnisierten Siegelgeräten. Dies erklärt, weshalb validierbare Selbstklebebeutel weltweit das am häufigsten verwendete Verpackungssystem für Sterilgut sind. Umso überraschender ist es, dass in deutschen Praxen größtenteils Heißsiegelgeräte zum Einsatz kommen. Besonders in kleineren Praxen ist daher deutliches Einsparpotenzial vorhanden.

www.duxdental.com

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