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Wichtigstes Motiv der Ärzte für Online-Terminbuchungsfunktion ist der Patientenwunsch

Der Hauptgrund für Ärzte, eine Online-Terminbuchung anzubieten, sind die digitalen Gewohnheiten der Patienten und der damit einhergehende Wunsch, auch Arzttermine schnell und einfach im Internet zu vereinbaren. 61 Prozent der befragten Mediziner, die eine Online-Terminbuchung nutzen, stimmen der Aussage "Patienten sind heutzutage online und erwarten, auch ihre Arzttermine online vereinbaren zu können" zu.

Autor: jameda GmbH

Zudem sind Ärzte der Meinung, dass sich Praxen mit dem Angebot zur Online-Terminbuchung einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer Umfrage von jameda (www.jameda.de), Deutschlands größter Arztempfehlung, unter insgesamt 1.382 Ärzten zur Nutzung von Online-Terminbuchungssystemen.

Ärzte möchten sich mit der Online-Terminbuchung von Konkurrenz abheben

Jeder dritte der befragten Mediziner bietet seinen Patienten an, Termine online zu buchen. Die drei Hauptgründe[1], weshalb Ärzte eine Online-Terminbuchung ermöglichen, können damit zusammengefasst werden, dass diese der erfolgreichen Patientenansprache dient. Auf den Wunsch der Patienten nach Online-Lösungen für Arzttermine folgt als zweitwichtigstes Motiv für die Nutzung einer Online-Terminbuchungslösung der Wunsch der Ärzte, Patienten einen besonderen Service zu bieten. Viele Ärzte nutzen die Online-Terminbuchung demnach als Alleinstellungsmerkmal, mit dem sie sich von anderen Praxen abheben. Aus zahlreichen offenen Antworten wird deutlich, dass Ärzte einen großen Vorteil darin sehen, dass Patienten dann Termine vereinbaren können, wenn es in deren Tagesablauf passt, z. B. am Abend oder am Wochenende.

Der drittwichtigste Grund ist die erfolgreiche Patientenakquise mithilfe einer Online-Terminbuchungsfunktion. Jeder dritte Mediziner, der die Möglichkeit zur Online-Terminbuchung anbietet, sieht es als großen Vorteil an, darüber mehr Patienten zu gewinnen (35 %).

Fast 50% der Ärzte denken über Einführung von Online-Terminbuchung nach

Auch unter den Ärzten, die bisher keine Online-Terminbuchung anbieten, ist das Interesse schon heute sehr groß. 46 Prozent von ihnen geben an, daran interessiert zu sein, so dass zu erwarten ist, dass sich das Angebot für Patienten in Zukunft noch vergrößern wird.

Die Patienten dürfte das freuen, schließlich würden 78 Prozent von ihnen Arzttermine gerne online buchen. Nur jeder Vierte hatte bisher jedoch die Möglichkeit dazu.[2]

"Die Umfrage zeigt deutlich, dass sich immer mehr Ärzte mit der Möglichkeit, Arzttermine online zu vergeben, intensiv auseinandersetzen und das Potenzial der Funktion für eine erfolgreiche Patientenansprache erkannt haben", sagt jameda Geschäftsführer Dr. Florian Weiß. "Als führender digitaler Mittler zwischen Arzt und Patient sehen wir es als unsere Aufgabe an, Ärzte zu befähigen, dieses Potenzial auszuschöpfen."

Seit letztem Jahr bietet jameda, Deutschlands größte Arztempfehlung, Ärzten ein eigenes Online-Terminbuchungssystem an, welches sowohl auf den jameda Profilen als auch auf den Praxis-Homepages integriert werden kann. Dazu Florian Weiß: "Auf jameda suchen jeden Monat mehr als fünf Millionen Patienten nach einem Arzt. Da ergibt es nur Sinn, dass sie im Anschluss an ihre Suche direkt einen Termin vereinbaren können." Weiß fährt fort: "Da die Anforderungen an ein Online-Terminbuchungssystem von Praxis zu Praxis sehr unterschiedlich sind, ist die jameda-Terminbuchung in hohem Maße individualisierbar. So lassen sich beispielsweise Behandlungsgründe und Behandlungszeiten sehr einfach mit wenigen Klicks an die jeweiligen Bedürfnisse der Praxis anpassen. In den nächsten Monaten wird es gerade auf dem Gebiet der individuellen Kalenderkonfiguration weitere Produktinnovationen geben, um Ärzten die Nutzung so einfach wie möglich zu machen. "

Zur Studie:

Die Digitalisierung der Gesundheitsbranche schreitet weiter voran. Patienten gehen nicht mehr nur zur Suche des passenden Arztes und von Gesundheitsinformationen ins Internet. Längst wünschen sie sich weitere digitale Angebote wie Online-Sprechstunden, eine digitale Patientenakte oder eine Online-Terminbuchung. Wunsch und Wirklichkeit klaffen hier jedoch noch deutlich auseinander.² Mit der vorliegenden Studie wurde die Sicht der Mediziner auf Nutzen und Wirkung des derzeit gängigsten Angebots "Online-Terminbuchung" beleuchtet sowie die konkrete Nutzung abgefragt.

An der standardisierten Online-Befragung nahmen 1.382 Ärzte und andere Heilberufler teil, welche bei jameda mindestens kostenlos registriert sind. Der Erhebungszeitraum war vom 18. März bis 20. April 2016.

2 Online-repräsentative Studie „Zwischen Wunsch und Wirklichkeit – Digitale Gesundheit in Deutschland“ von jameda in Zusammenarbeit mit der ForwardAdGroup (2015), online abrufbar unter http://www.jameda.de/presse/patientenstudien/_uploads/anhaenge/ergebnisprsentation_studie_digitale-gesundheit-6207.pdf.

www.jameda.de

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