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Der Praxisfilm: Patientenneugewinnung im Internet

Viele Zahnarztpraxen setzen auf die Vorteile der audiovisuellen Medien zur Neukundengewinnung. Als Medienexperten werden Kameramann Carsten Rusch und Medizin-Consulter Mirko Schütz immer wieder ähnliche Fragen gestellt bezüglich der Vorteile von Praxisfilmen für ein gelungenes Zahnarztmarketing. An dieser Stelle haben sie die wichtigsten Fragen und Antworten für Praxisinhaber zusammengestellt.

Autor: Carsten Rusch und Mirko Schütz

Audiovisuelle Medien sind prädestiniert dafür, Emotionen zu übertragen. Besser als Printtexte oder Werbeanzeigen. Neupatienten bekommen in Imagefilmen einen lebendigen Eindruck von der Atmosphäre in einer Praxis. Die bewusst eingesetzte Sprecherstimme hat dabei einen beruhigenden Einfluss, gerade im Falle von Angstpatienten ein wichtiger Faktor. Auch die Musik spielt eine wichtige Rolle in den audiovisuellen Medien und kann gezielt eingesetzt werden, um den Betrachter in eine bestimmte Stimmung zu versetze.

Eines ist klar, keiner braucht einen Film, jedoch ist dieser im Zuge der Social-Media-Optimierung das non plus ultra. Der Film ist das Medium, das den Betrachter am direktesten beeinflussen kann, da (fast) alle Sinne angesprochen werden (hören, fühlen und sehen). Emotionen, die Fotos oder Texte so nur über eine Transferleistung für den Betrachter vermitteln, kommen viel direkter beim Zuschauer an. Er muss dabei noch nicht einmal selbst aktiv werden sondern kann den Film einfach auf sich wirken lassen. Ohne viel Zeit zu investieren erhält er zahlreiche Informationen über die Praxis.

Ein Praxisfilm kann kurz und knackig die Intention des Praxisinhabers wiedergeben und in Form einer spannenden oder auch lustigen Story eindrücklich darstellen. Der Erinnerungsfaktor ist bei Filmen oft wesentlich höher als bei Texten.

Es stimmt, kein Mensch braucht einen Praxisfilm. Wer aber auf dem hart umstrittenen Markt der Zahnarztpraxen bei der heutigen Praxisdichte und der Wechselfreudigkeit der Patienten mithalten möchte, kommt um einen Praxisfilm eigentlich nicht mehr herum. So ein Imagefilm spricht alle Sinne des Betrachters an und hat starkes Potential, die Neugier zu wecken und mit einem Call-to-Action den Zuschauer tatsächlich zu einem Anruf in der Praxis zu bewegen. Denn wie wir heute wissen, laufen Entscheidungsprozesse nicht rational ab sondern sind stark durch oftmals unbewusste Emotionen geprägt.

Was sollte man bei einem Praxisfilm unbedingt beachten?

Niemand möchte lange Filme über eine Praxis sehen. Das ist eine Tatsache. Ein Praxisfilm muss die Vorteile und Besonderheiten der Zahnarztpraxis kurz und präzise auf den Punkt bringen. Soll der Film doch etwas länger sein, müssen die zu vermittelnden Inhalte unbedingt in eine spannende Geschichte verpackt werden. Der Film muss packend sein oder Spaß machen. Man muss immer vor Augen haben, dass der User nur einen Click entfernt ist von einem anderen Film oder dem nächsten Post.

In der Phase der Konzeptentwicklung wird entschieden, ob der Film einen authentischen Eindruck der Praxis vermitteln soll oder aber einfach den Zuschauer durch eine spannend erzählte Geschichte mit Darstellern auf die Praxis aufmerksam machen soll.

Im Praxisfilm möchte der Patient oder potentielle Neukunde den Zahnarzt und sein Team kennenlernen und die Highlights der Praxis erkennen, die diese Praxis von anderen Zahnarztpraxen unterscheidet. Ziel ist es, den Charakter des Zahnarztes und der Praxis herauszuarbeiten und mit filmischen Mitteln überzeugend darzustellen.

Es geht in einem Praxisfilm in der Regel NICHT darum, inhaltlich zu arbeiten. Wer sich eine Entlastung des Personals wünscht, kann sich zudem Gedanken über einen inhaltlichen Film machen, der z.B. die Vorteile der Prophylaxe für die eigene Mundgesundheit erläutert und dadurch dem Team lange Monologe über das Thema erspart. Solche Filme werden oft im Wartezimmer gezeigt. Dies ist jedoch nicht Aufgabe des Praxisfilmes, der vielmehr der Neukundengewinnung und Kundenbindung dient.

Woran erkenne ich eine gute Filmproduktionsfirma für meinen Praxisfilm?

Aus eigener Erfahrung können wir sagen: gerade bei so speziellen Themengebieten ist es ein riesiger Vorteil, wenn Profis mit unterschiedlichen Schwerpunkten zusammenarbeiten. In unserem Fall Film und Consulting. So hat in allen Phasen der Filmarbeit ein Medizin-Consulter ein Blick mit auf das Projekt und wir sind in allen Bereichen auf der sicheren Seite. Auch in den Phasen der Konzept- und Storyboardentwicklung, der inhaltlichen Ausarbeitung und Vorbereitung möglicher Interviews ist es im medizinischen Bereich hilfreich, einen Mann vom Fach mit an Bord zu haben.

Eine gute Filmproduktionsfirma begleitet alle Phasen der Produktion. Es werden im Vorfeld strategische Fragen zum gezielten Medieneinsatz geklärt. In enger Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt und seinem Team wird die Praxisphilosophie herausgearbeitet: welche Worte, Begriffe und Slogans bringen die Praxis auf den Punkt? Eine professionelle Firma erarbeitet diese Kernpunkte bereits in der Vorproduktion und übersetzt die Begriffe in Bildsequenzen bzw. erstellt ein individuelles Storyboard für den Kunden. Für uns heißt Kunden-Service: zuhören – verstehen – umsetzen. Als Praxisinhaber sollte man sich bei der Wahl der richtigen Produktionsfirma auf den verschiedenen Webseiten umsehen und schauen, welche Filmsprache, welcher Look einen anspricht – und dann auch viel aufs Bauchgefühl beim ersten Gespräch hören. Fühlt man sich verstanden und gut beraten? Geht die Filmagentur auf die eigenen Wünsche und fragen ein oder arbeitet sie nach dem Baukastenprinzip? Werden individuelle Angebote erstellt oder gibt es Pauschalangebote? Wer einen Praxisfilm realisieren möchte, möchte sich damit von der Masse abheben. Daher sollten die eigenen Wünsche in eine persönliche Filmsprache übersetzt werden – und das erfolgt in der Regel eben nicht nach dem Baukastenprinzip.

Eine professionelle Full Service Agentur berät zudem in jedem Falle auch bei der Verwertung des Films und gibt Tipps für das richtige Marketing.

Was, wenn mein Team sich ändert oder die Praxis umstrukturiert wird?

Wer in einen Praxisfilm investiert, möchte lange etwas davon haben. Wir gehen davon aus, dass die Halbwertzeit bei circa 3 bis 5 Jahren liegt. Selbstverständlich können später einzelne Abschnitte ergänzt werden oder herausgeschnitten werden, so dass der Film auch dann noch aktuell ist, wenn Kollegen kommen oder gehen oder die Praxisräume sich verändert haben.

Was gilt es bei der Budgetierung zu beachten?

Die Kosten für einen Praxisfilm hängen stark mit den Kundenwünschen und der verwendeten Technik zusammen. So ist auch die Bezahlung individuell verhandelbar. Es gibt sogar die Option, den Film über einen Dienstleister vorfinanzieren zu lassen und mit festen monatlichen Raten abzubezahlen. Gerade für Praxisgründer kann dies eine willkommene Möglichkeit sein, auch am Anfang der eigenen Karriere nicht auf dieses Instrument des Zahnarztmarketings verzichten zu müssen. Wir selbst arbeiten grundsätzlich mit Projektzahlungen. Abschluss ist die Filmübergabe und Start ist das Kick-Off. Dazwischen wird ganz individuell mit dem Kunden das Budget abgestimmt und fixiert. Der Kunde weiß also vor der Auftragserteilung, wie teuer der Film sein wird und welche Sonderwünsche und Optionen welche Mehrkosten verursachen. Es wird niemals nachkalkuliert, es sei denn, der Kunde selbst entscheidet sich während des Drehs noch für Sonderoptionen, die er mit aufnehmen möchte.

Welche Rolle spielt die Technik?

Das beste Drehbuch, die tollsten Schauspieler und die kreativsten Ideen bringen nichts, wenn es dann an der technischen Umsetzung hapert. Wer heute in einen Praxisfilm investiert, ist gut beraten, den Film in 4K Technik zu drehen. Das ist ein Trend der letzten Jahre, der dank der hohen Auflösung ein extrem scharfes und farbtreues Bild liefert und in der Phase der Postproduktion zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Auch für die Archivierung ist die 4K Technik bestens geeignet, so dass es ein Leichtes ist, den Film in ein paar Jahren zu aktualisieren, sollten Beispielsweise neue Kollegen in die Praxis dazugekommen sein.

Durch den Einsatz von Drohnen können auch im Innenbereich außergewöhnliche Aufnahmen realisiert werden, die die Praxis aus einer einzigartigen Perspektive zeigen. Die Auswahl der Technik spielt für die Qualität und Kreativität des Filmes also eine große Rolle. Eine professionelle Filmproduktion erläutert die Vorteile der einzelnen technischen Elemente im Vorfeld, denn was am Ende zum Einsatz kommt, hängt stark mit den Wünschen des Kunden zusammen.

Haben Sie noch weitere Fragen oder denken über einen eigenen Praxisfilm nach? Dann kontaktieren Sie das Unternehmen gern jederzeit persönlich:

Kreativfilm.tv
Carsten Rusch
Düsseldorfer Straße 93
40667 Meerbusch
Tel.: 02132 6925183
Web: www.kreativfilm.tv

Carsten Rusch und Mirko Schütz realisieren seit mehreren Jahren Praxisfilme für Arztpraxen und erläutern in ihrem Video "Praxisfilm zur Patientenneugewinnung" genauer, was das für sie bedeutet.

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