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Umfrage unter 1.108 Patienten: Patienten empfinden Behandlungszeiten als angemessen

Die Ärzte in Deutschland nehmen sich in den Augen der meisten Patienten ausreichend Zeit für die Behandlungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von jameda (www.jameda.de), Deutschlands größter Arztempfehlung und Marktführer für Online-Arzttermine, unter 1.108 Patienten. Rund 72 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, die Zeit, die sie im Schnitt im Behandlungszimmer verbringen, als angemessen zu empfinden.

Autor: jameda GmbH

Demnach wünschen sich jedoch immerhin 28 Prozent der Befragten, dass sich ihr Arzt noch mehr Zeit für ihre Behandlung nimmt.

Behandlungsdauern von fünf bis 20 Minuten sind am häufigsten

38 Prozent der Befragten verbringen nach eigenen Angaben zehn bis 20 Minuten im Behandlungszimmer. Bei ähnlich vielen (37 %) beläuft sich die Behandlung im Schnitt immerhin auf fünf bis zehn Minuten und 17 Prozent der Patienten werden sogar mehr als 20 Minuten von ihrem Mediziner beraten. Bei nur 9 Prozent der Umfrageteilnehmer dauert die Behandlung weniger als fünf Minuten.

Ältere Patienten werden im Schnitt länger behandelt

Die nicht-repräsentativen Ergebnisse geben Hinweise darauf, dass sich die Mediziner tendenziell mehr Zeit für ältere oder schwerer Erkrankte Patienten einräumen. So gaben 45 Prozent der über 60-jährigen Befragten an, im Schnitt zehn bis 20 Minuten im Behandlungszimmer zu verbringen, während die meisten 20- bis 39-Jährigen (49 %) nur fünf bis zehn Minuten ihres Arztes in Anspruch nehmen. Auch in den offenen Antworten wird deutlich, dass die Mediziner ihre Behandlungszeit in erster Linie an den Gesundheits- bzw. Krankheitszustand sowie an das Alter der Patienten anpassen.

Jeder zweite jüngere Patient wünscht sich mehr Zeit im Behandlungszimmer

Die meisten über 60-Jährigen Patienten sind überaus zufrieden mit der genommenen Zeit ihrer Ärzte: Ganze 80 Prozent bewerten die Zeit im Behandlungszimmer als ausreichend. Auch 73 Prozent der 40- bis 60-jährigen Umfrageteilnehmer sind zufrieden mit der Zeit, die ihnen von ihren Ärzten eingeräumt wird. Etwas anders sieht es dagegen bei der jüngeren Generation, den 20- bis 39-Jährigen, aus: Hier wünschen sich ganze 46 Prozent der Befragten etwas mehr Zeit von ihren Medizinern.

Privatpatienten sind eher zufrieden mit der Behandlungszeit

Unterschiede werden auch zwischen gesetzlich- und privatversicherten Patienten deutlich: Ganze 88 Prozent der teilnehmenden Privatpatienten empfinden die Zeit, die sich ihr Arzt für ihre Behandlung nimmt, als ausreichend. Diese Ansicht teilen unter den befragten Kassenpatienten allerdings nur 70 Prozent. Die Mediziner scheinen sich demnach tendenziell etwas mehr Zeit für ihre privat versicherten Patienten zu nehmen.

https://www.jameda.de