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Oral-B und dent-x-press starten Kommunikationstrainings in Praxen

Die Zusammenarbeit zwischen dem weltweit führenden Mundhygiene-Experten Oral-B und der dentalen Unternehmensberatung dent-x-press bringt schon seit dem Jahr 2010 erstklassige Fortbildungen rund um das Thema Prophylaxe hervor. Erstmalig finden nun im Rahmen der Initiative für verbesserte Mundhygiene durch Motivierende Gesprächsführung auch Vor-Ort-Schulungen direkt in der Praxis statt. Ihren Anfang nahm diese Trainingsreihe am 6. Juli 2012 in der Praxis von Dr. Christian Schöler und Stephanus Schöler in Söhrewald, wo Referent Thomas Malik das gesamte Team mit praktischen Übungen und hilfreichen Tipps zur Patientenkommunikation begeisterte.

Autor: Oral-B & dent-x-press

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Eine grundlegende Voraussetzung für den langfristigen Erfolg einer zahnärztlichen Behandlung ist die Kooperation des Patienten. Das erleben Praxisteams in ganz Deutschland Tag für Tag. Selbst die beste professionelle Zahnreinigung verfehlt ihre gewünschte Wirkung, wenn der Patient die anschließende häusliche Mundpflege vernachlässigt. Deshalb ist es besonders wichtig, den Patienten zur konsequenten Mitarbeit in Sachen Mundpflege zu bewegen. Zu diesem Zweck bietet die Motivierende Gesprächsführung Strategien, mit denen dem Patienten zu einer positiven Verhaltensänderung verholfen werden kann.

Erfolgreiche Prophylaxe ist eine Frage der Kommunikation

„Wir erhoffen uns von der heutigen Veranstaltung, dass sie für uns eine gemeinsame Kommunikationsbasis schafft und es uns ermöglicht, noch besser auf unsere Patienten einzugehen." So formulierte Karin Schöler, verantwortlich für das Praxismanagement, ihre Erwartungen an das Seminar unter der Leitung von Thomas Malik, Kommunikationstrainer und Managing Director von dent-x-press. Gleich zu Beginn des Trainings rückte das Thema Patientenkommunikation in Form einer praktischen Übung in den Fokus: Im Behandlungszimmer simulierte Thomas Malik zusammen mit einer Prophylaxeassistentin ein Gespräch zur Prophylaxeinstruktion. Die anschließende Diskussion schärfte den Blick für die Feinheiten der verbalen und nonverbalen Kommunikation und ließ die unterschiedlichen Beratungsstile der einzelnen Praxismitarbeiterinnen erkennen.

Dass diese vielfältigen Vorgehensweisen durchaus ihre Berechtigung haben, zeigten die anschaulichen Ausführungen des Seminarleiters. Denn in der motivierenden Gesprächsführung gibt es keinen unveränderlichen Fragenkatalog, der am Patienten abgearbeitet wird. Vielmehr begreift diese Methode jeden Patienten als Individuum mit spezifischen Stärken, Ressourcen und Fähigkeiten. Dementsprechend ist das Motivational Interviewing – so der englische Fachbegriff – als eine Technik zu verstehen, die immer auf den Einzelfall zugeschnitten eingesetzt wird. „Insofern machen Sie schon vieles sehr richtig!", betonte Thomas Malik. „Was ich Ihnen heute vorstelle, wird Ihnen helfen, sich weiter zu verbessern und noch sicherer in der Gesprächsführung zu werden."

Widersprüche auflösen – Verhalten ändern

Ziel der motivierenden Gesprächsführung ist es, ambivalente Einstellungen zu erkennen, sie aufzulösen und letztendlich eine Verhaltensänderung zu bewirken. Da diese Kommunikationstechnik ursprünglich für die Suchttherapie entwickelt wurde, wird sie im Rahmen der Verbesserung der Mundgesundheit unter anderem für die Raucherentwöhnung eingesetzt. Hier lassen sich besonders deutlich die widersprüchlichen Tendenzen der betroffenen Patienten beobachten: Den meisten Rauchern ist durchaus bewusst, dass sich ihr Verhalten negativ auf ihre Mundgesundheit auswirkt, aber trotzdem ändern sie es nicht. Die Gründe dafür liegen häufig im Unterbewusstsein verborgen und lassen sich nur schwer argumentativ entkräften. Bei der motivierenden Gesprächsführung soll der Patient deshalb selbst die Vorteile einer Verhaltensänderung erkennen, denn „nur wenn es im Kopf ‚Klick' macht, tritt eine langfristige Verbesserung ein", so Thomas Malik.

Eine solche Verhaltensänderung kann beispielsweise ein regelmäßigeres Putzverhalten oder die Anwendung moderner Hilfsmittel beinhalten. „Heutige Putztechnologien sind in unseren Patientengesprächen stets präsent, denn wir sind überzeugt, dass gerade das 3D-Putzsystem von Oral-B unsere Patienten bei ihrer Mundpflege enorm unterstützt.", berichtet Beate Fiedler, Prophylaxeassistentin in der Praxis Schöler. „Wer die Vorteile einer Verhaltensänderung einmal erlebt hat, der merkt, dass eine gute Prophylaxe wirklich etwas bringt. Diese Patienten bleiben uns erfahrungsgemäß auch lange treu", ergänzt Karin Schöler.

Dank des Praxistrainings von Oral-B und dent-x-press wird die positive Entwicklung hin zu einer erfolgreichen Prophylaxe in Zukunft wohl noch mehr Patienten erreichen – Praxisbindung inklusive.

Zahnarztpraxen, die ebenfalls von den Vorteilen der Motivierenden Gesprächsführung im vertrauten Umfeld ihrer eigenen Praxis profitieren wollen, erhalten mehr Informationen über die Webseite http://www.dent-x-press.de/start/aktuell. Im Rahmen der Initiative für verbesserte Mundhygiene werden neben dem Praxiscoaching auch praxisübergreifende Seminare zur Motivierenden Gesprächsführung angeboten. Für den Einstieg in die Thematik empfehlen sich darüber hinaus die beim jeweiligen Oral-B Fachberater buchbaren „Lunch and Learn"-Aktionen an.

www.zahn-arzt-beratung.de

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