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EDV und Software: mit dem Orga- und Management-Team auf der Internationalen Dental-Schau (IDS) 2017

Bei der Organisation, bei der Bestellung, beim Qualitätsmanagement und an vielen anderen Stellen steht die Zahnarztpraxis vor ähnlichen Herausforderungen wie andere Unternehmen. Wirkungsvolle Unterstützung kommt von modernen Software-Lösungen. In der Praxis muss sie aber auch spezifische Aufgaben (mit)erfüllen können. Dazu zählen das Hygiene-Management ebenso wie die Abrechnung, die sichere Übergabe von Patientendaten oder die forensische Absicherung.

Autor: Kölnmesse GmbH

In diesem Bereich gibt es unterschiedliche Ansätze, die Herausforderungen des „Unternehmens Zahnarztpraxis“ anzugehen. Die Internationale Dental-Schau (IDS) vom 21. bis zum 25. März 2017 in Köln bietet dem Messebesucher die Gelegenheit, zu vergleichen und für sich und sein Team die richtigen Weichenstellungen für die Zukunft vorzunehmen. In vielen Praxen speichert man Befunderhebungen, Bildmaterial etc. bereits in einer digitalen Patientenkartei ab. Sie wird ebenso mit dem Praxisnetzwerk verbunden wie die Behandlungseinheiten, die Kompressoren etc. Im Endeffekt eröffnet ein hoher Vernetzungsgrad nicht zuletzt neue Wege zum intensiveren Austausch mit Kollegen (z.B. Diskussion bestimmter Fälle) oder mit dem zahntechnischen Labor (z.B. CAD/CAM-Workflow, Planungssoftware).

Auch die Abrechnung erfolgt standardmäßig unter Verwendung von Praxissoftware. Wer sich in diesem Bereich nicht selbst um alle Einzelheiten kümmern möchte, kann alternativ eine Auslagerung an spezialisierte Rechenzentren erwägen. Das kann bis zur Komplettübernahme inklusive Honorarschutz, Sofortauszahlung, Teilzahlung, Forderungsausfallschutz, Mahnwesen, Abrechnungserstattungsunterstützung und Bonitätsprüfungen reichen. Technisch ist dafür eine Schnittstelle zur Datenübermittlung erforderlich, die jedoch in gängigen Abrechnungssystemen oft bereits enthalten ist. Die IDS zeigt, welche Optionen es in diesem Bereich gibt und wie sie die Arbeitsabläufe vereinfachen oder beschleunigen können.

Daneben verbleiben bestimmte Felder, auf denen noch mit viel Papier gearbeitet wird. Dies betrifft etwa die Unterlagen für das Qualitätsmanagement, und dazu gehören auch allgemeine Arbeitsanweisungen und gerätespezifische Broschüren, Hygienepläne und Auflistungen der bei Reinigung und Desinfektion bzw. Sterilisation verwendeten Produkte. Zum Beispiel ist es bei der Endkontrolle lästig, immer wieder Checklisten auf Papier in die Hand nehmen zu müssen. Da sie potenziell keimbehaftet sind, müssen gegebenenfalls sogar zusätzliche Desinfektionsmaßnahmen ergriffen werden. Ein konsequentes Arbeiten am Monitor mit der Unterstützung leistungsfähiger Software vermeidet dieses Dilemma und schafft noch dazu eine Menge Platz in den Regalen, in denen bisher überquellende Sammelordner gestanden haben.

Mit einer geeigneten Software lassen sich sowohl alle nötigen Unterlagen komfortabel handhaben als auch die verwendeten Geräte in das Praxisnetzwerk einbinden. Viele davon sind heute mit entsprechenden Schnittstellen ausgestattet, so dass zum Beispiel die Prozesse rund um Reinigung, Desinfektion und Sterilisation lückenlos archiviert und zum Nachweis der adäquaten Hygiene gemäß den einschlägigen gesetzlichen Regelungen und Empfehlungen verwendet werden können (z.B. Bundesseuchengesetz, Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts).

Ausgereifte Software kann sogar den Hygienestatus von Instrumenten über ihr gesamtes „Leben“ im Auge behalten sowie Behältnisse für Sterilgut (z.B. Container, Siebe) kontrollieren. Darüber hinaus lassen sich alle Medizinprodukte inventarisieren und, falls gewünscht, der Einkauf, die Lagerung, die gesamte Logistik integrieren.

Aus forensischer Sicht ist es interessant, zurückverfolgen zu können, welcher Behandler mit welchem Medizinprodukt von welchem Hersteller welchen Patienten behandelt und wie lange die betreffende Sitzung gedauert hat. Selbst solche Erhebungen sind heute mit einer auf die Praxis zugeschnittenen und gegebenenfalls sogar individualisierbaren Software Stand der Technik. Die IDS präsentiert ihn vom 21. bis zum 25. März 2017 in Köln.

Im Weiteren betreffen EDV und Software über die interne Organisation hinaus auch die Außendarstellung. Hier ist zum Beispiel die Frage zu beantworten: Wie soll die Praxis-Homepage gestaltet sein? Zu beidem steuert die IDS sowohl zahlreiche inhaltliche Anregungen als auch technische Lösungen bei.

Da EDV-Unterstützung per se immer ein Thema für das gesamte Team darstellt, lohnt sich auf jeden Fall ein Rundgang mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ob am Ende die Entscheidung zugunsten einer einzigen „großen“ Software oder zum Beispiel zugunsten einer Abrechnungssoftware in Kombination mit einer separaten Orga-Software steht oder ob für bestimmte Praxisschwerpunkte eine individuelle Lösung wünschenswert bleibt – all dies liegt im Ermessen von Inhaber und Team.

„Der Besuch der IDS hilft ungemein bei der Entscheidung für das richtige EDV-System für die eigene Praxis. Gerade weil dies eine Thematik darstellt, mit der sich viele nicht jeden Tag, sondern in Abständen von Monaten beschäftigen, ist es empfehlenswert, sich mehrere Angebote erläutern zu lassen. Dafür gibt es keinen besseren Ort als die weltgrößte Messe für Zahnmedizin und Zahntechnik in Köln vom 21. bis 25. März 2017”, freut sich Dr. Martin Rickert, Vorstandsvorsitzender des VDDI (Verband der Deutschen Dental-Industrie e.V.).

www.ids-cologne.de

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