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Hilfsorganisation Dentists for Africa lädt zur Jahreshauptversammlung nach Schweinfurt ein

Die Folgen der Flüchtlingskrise in den vergangenen zwei Jahren haben deutlich gemacht, dass Deutschland und Europa enger mit den Problemen und Herausforderungen des afrikanischen Kontinents verbunden sind, als vielen bewusst war. Projektionen der Weltbank zufolge, wird sich die Bevölkerung Afrikas bis 2050 verdoppeln. 60% der in Afrika lebenden Menschen sind unter 25 Jahre alt. Was diese jungen Menschen brauchen, sind Bildung, Arbeitsplätze und eine gute medizinische Versorgung.

Autor: Dentists for Africa

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Diese Ziele verfolgt die Hilfsorganisation Dentists for Africa in Kenia bereits seit 18 Jahren. Am 4. November lädt die NGO Interessenten zu ihrer Jahreshauptversammlung ein, um dort über Verlauf und Zukunft der Projekte in Kenia zu informieren. Der öffentliche Teil der Veranstaltung beginnt an diesem Samstag um 13 Uhr. Die Gäste erwartet am Nachmittag ein spannendes Programm. Es werden neue Entwicklungen, sowie besondere Ereignisse des vergangenen Jahres vorgestellt und Einblicke in die Arbeit der Organisation in Kenia gewährt. Sowohl freiwillige Einsatzleistende, als auch Projektmanagerin Johanna Wiest, die seit fast einem Jahr in Kenia arbeitet, werden von ihren Erfahrungen berichten. Die Teilnehmer sind herzlich eingeladen diese Einblicke bei einem gemeinsamen Abendessen mit dem Vorstand und den Mitgliedern zu vertiefen und gemeinsam den Abend ausklingen zu lassen.

Dentists for Africa ist eine zahnärztliche Hilfsorganisation aus Deutschland, die in Kenia mehrere Zahnstationen betreibt, um die zahnmedizinische Versorgung der notleidenden Bevölkerung zu verbessern. In den Stationen arbeitet einheimisches Personal, das regelmäßig von deutschen Einsatzleistenden unterstützt wird. Dentists for Africa setzt sich in Kenia nicht nur für die Zahngesundheit armer Menschen ein, sondern betreut auch soziale Projekte. Dazu gehört die Vermittlung von transparenten Patenschaften. Zusätzlich wird ein Witwendorf unterstützt, in dem von der Aids-Epidemie betroffene Witwen ein selbstbestimmtes Leben führen können. Im Vordergrund steht die Nachhaltigkeit der Projekte. Deshalb liegt ein Schwerpunkt der Arbeit von Dentists for Africa in der Förderung der Schul- und Berufsausbildung von Waisenkindern. Diese finden, wenn sie sich für eine zahnmedizinische Ausbildung entscheiden, in den Zahnstationen der Organisation eine Anstellung. Nach und nach werden die Projekte in die Selbstständigkeit entlassen und ganz in kenianische Hände übergeben.

Bis heute hat Dentists for Africa 13 Zahnstationen in Kenia aufgebaut und über 850 Patenschaften vermittelt. Mehr als 150 Patenkinder haben bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen. Bei der Jahreshauptversammlung beraten sich die Mitglieder und der Vorstand zur Gestaltung der Arbeit von Dentists for Africa im kommenden Jahr beraten. Die Organisation legt besonderen Wert darauf, die Meinungen und Ideen ihrer Mitglieder in ihre Arbeit einzubringen. Mit der öffentlichen Informationsveranstaltung sollen besonders Interessenten für Einsätze und Paten angesprochen werden. Für das zahnärztliche Projekt und für Paten und Interessenten am Patenschaftsprojekt wird am Samstag daher jeweils eine separate Informationsveranstaltung stattfinden „Ohne unsere Einsatzleistenden, die in Kenia großartige Arbeit leisten und die Paten, die ihre Patenkinder in Kenia unterstützen und durchs Leben begleiten, wäre unser Engagement nicht möglich“, sagt Dr. Hans-Joachim Schinkel, Gründer und erster Vorsitzender der Organisation im Hinblick auf die Veranstaltung.

Mehr Informationen finden Sie unter www.dentists-for-africa.org  und auf Facebook unter www.facebook.com/dentists.africa.

www.dentists-for-africa.de/en/

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