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Zahnärzte sind kinderfreundlicher als Kinderärzte

Patienten vergeben nach wie vor Bestnoten für ihre Zahnärzte. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Patientenbarometer 2/2012 des Arztempfehlungsportals jameda. So vergeben Zahnarztpatienten im Durchschnitt auf einer Schulnotenskala von 1 bis 6 die sehr gute Beurteilung von 1,4.

Bild: Barmer GEK

Wie jameda nun bekannt gab, sind die Dentisten nach Meinung ihrer Patienten zudem nicht nur die beliebtesten Ärzte, sondern auch die kinderfreundlichsten. „Eltern geben den Zahnärzten in der Kategorie ‚Kinderfreundlichkeit' im Durchschnitt eine 1,4", so das Portal. Damit würden sie als kinderfreundlicher angesehen als die Kinderärzte, die in dieser Kategorie im Mittelwert mit 1,6 bewertet werden. Am unteren Ende der Zufriedenheitsskala stünden nach wie vor die Haut- und Augenärzte. Erstere werden mit einer Durchschnittsbewertung von 2,4 eine ganze Note schlechter bewertet als die Zahnärzte. Die Augenärzte erhalten von ihren Patienten den Zufriedenheitswert 2,3.

Versicherte der PKV zufriedener als gesetzlich Versicherte

Auch einen Unterschied zwischen den Privat- und Kassenpatienten konnte die das Quartalsbarometer feststellen. So bewerten Versicherte der privaten Krankenkassen ihre Ärzte positiver als die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen. Privatpatienten geben ihren Ärzten im Durchschnitt die Note 1,59. Die gesetzlich Versicherten urteilen im Mittelwert mit der Note 1,82. „Erfreulich bleibt die Gesamttendenz der Patientenzufriedenheit in Deutschland: Die deutschen Ärzte erhalten im Durchschnitt eine 2+ (1,74) von den Patienten", so jameda.

Rheinland-Pfalz und Bremen: Besonders große Unterschiede in der Patientenzufriedenheit zwischen Kassen- und Privatpatienten

Besonders groß sind die Unterschiede in der Patientenzufriedenheit zwischen den GKV-Patienten und den Mitgliedern der privaten Krankenkassen in den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Bremen. Die Differenz zwischen den Bewertungen der Privatpatienten und denen der gesetzlich Versicherten in diesen beiden Bundesländern beträgt 0,33 (Note 1,85 versus 1,52 in Rheinland-Pfalz / Note 1,64 versus 1,97 in Bremen). Dieser Abstand ist im Bundesländervergleich der größte.

Bund-Lländer-Ranking: Saarland zieht mit Bayern gleich

Am zufriedensten sind die Patienten im Saarland und in Bayern. In beiden Ländern erhalten die Ärzte die Durchschnittsnote 1,65. Damit klettert das Saarland vom zweiten Platz im ersten Quartal nun auf Platz eins neben Bayern. Schlusslicht bei der Patientenzufriedenheit ist wie bereits im ersten Quartal Bremen mit einer Durchschnittsbewertung von 1,92.

Im Ranking deutlich verbessert hat sich dagegen Hessen. Dort bewerten die Patienten die Ärzte im Durchschnitt mit der Note 1,77. Im ersten Quartal erhielten die hessischen Ärzte noch eine 1,84. Damit machen sie im Bundesländerranking sieben Plätze gut und steigen von Platz 14 im ersten Quartal auf Platz 7 in diesem Quartal.

jameda ist nach eigenen Angaben Deutschlands größte Arztempfehlung. Monatlich suchen mehr als 2 Millionen Patienten auf dem Internetportal nach einem geeigneten Arzt für sich. Ärzte haben die Möglichkeit, ihre Praxis auf jameda vorzustellen und umfassend über ihr Leistungsspektrum zu informieren.

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