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19. Juli 2011 in Kategorie: Weitere Themen

Verband medizinischer Fachberufe e.V. lädt vom 9. bis 11. September 2011 in die
Westfalenhallen nach Dortmund ein

Über eine sehr gute Resonanz kurz nach Anmeldungsstart freuen sich die Leiterinnen des Kongressteams Hannelore König und Gabriele Leybold: Die ersten 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihre Kongresstickets bereits gebucht. Unter dem Motto „Denkanstöße aus der Praxis und Know-how für den Berufsalltag“ organisiert der Verband medizinischer Fachberufe e.V. vom 9. bis 11. September 2011 in den Westfalenhallen in Dortmund seinen 25. Bundeskongress.

In dieser dreitägigen Fortbildungsveranstaltung werden rund 90 Seminare für Medizinische, Zahnmedizinische und Tiermedizinische Fachangestellte, Zahntechniker und Zahntechnikerinnen sowie weitere Interessierte aus Gesundheitsberufen angeboten.

Als Spitzenreiter kristallisieren sich dabei die Prüfungsvorbereitungen für Auszubildende heraus. „Wir haben Anmeldungen ganzer Schulklassen, die den Freitag nutzen wollen, diese besondere Form des Fortbildens und Lernen zu erleben“, sagt Hannelore König, 1. Vorsitzende des geschäftsführenden Vorstandes. „Gleichzeitig zeigt sich, dass die Auszubildenden
über die Prüfungen hinaus denken. Sie wollen ebenso die Seminare über Perspektiven im Beruf, über hygienische Aufbereitung von Instrumenten, verschiedene Kommunikationsthemen, Verbandwechsel- und Kompressionstechniken und im Veterinärbereich über die Grundlagen der Hämatologie besuchen.“

Auch für die beiden parallel laufenden interdisziplinären Auftaktveranstaltungen am Samstag zu den Themen Kinderschutz und Zoonosen gibt es bereits zahlreiche Anmeldungen. Bei den Seminaren, Workshops und Fallkonferenzen zu praxisnahen Themen aus Arzt-, Zahnarzt- und Tierarztpraxen sowie Dentallaboren am Samstag sind vor allem die Seminare
mit Kommunikationsthemen, zum Notfall- und das Impfmanagement sowie die Wechselwirkungen von Nahrungsmitteln und Medikamenten begehrt. Am dritten Kongresstag liegt der Schwerpunkt auf dem Führungs-, Risiko-, Qualitäts-, Zeitund
Praxismanagement sowie der Arbeitssicherheit. „Diese Ausrichtung ist neu“, erklärt Gabriele Leybold, die 1. stellvertretende Präsidentin und Ressortleiterin Bildungspolitik. „Wir möchten damit insbesondere die Führungskräfte in den Praxen ansprechen. Dafür haben wir nicht nur Referentinnen wie Jutta Mosig-Frey, Karin Diehl, Ute Kappes und Iris Schluckbier,
gewinnen können, die unseren Berufsangehörigen bestens bekannt sind. Wir freuen uns auch, Vertreterinnen und Vertreter der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Bundeszahnärztekammer begrüßen zu können.“

Das komplette Programm kann – einschließlich der Teilnahmekonditionen und Seminarbeschreibungen – auf der Website des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V. www.vmfonline. de abgerufen werden. Bei Anmeldungen ab fünf Personen gibt es Gruppenrabatt.

Der Verband medizinischer Fachberufe e.V. wurde 1963 als Berufsverband der Arzthelferinnen (BdA) gegründet
und vertritt als Gewerkschaft seit 1980 auch die Interessen der Zahnarzt- und Tierarzthelferinnen. Mit den neuen
Ausbildungsordnungen, die im Jahre 2001 für Zahnarzthelferinnen (neu: Zahnmedizinische Fachangestellte) und
im Jahre 2006 für Arzthelferinnen bzw. Tierarzthelferinnen (neu: Medizinische bzw. Tiermedizinische Fachangestellte)
in Kraft traten, wurde eine Namensänderung notwendig. Seit dem 6. Juni 2006 trägt der ehemalige BdA den Namen Verband medizinischer Fachberufe e.V. Seit 2010 können auch angestellte Zahntechniker/innen dem Verband beitreten.

Die Berufsgruppe der Medizinischen, Zahnmedizinischen und Tiermedizinische Fachangestellten ist mit rund 633.000 Angehörigen die größte Berufsgruppe im ambulanten Gesundheitswesen. Mehr als 98 Prozent sind Frauen (Quelle: Gesundheitsberichterstattung des Bundes). Neben der gewerkschaftlichen Vertretung ist der Verband medizinischer Fachberufe e.V. gleichzeitig Berufsverband und engagiert sich auf für die Aus- und Weiterbildung der Berufsangehörigen. Dazu organisiert er bundesweite Kongresse, Fachtagungen und Seminare, aber auch Veranstaltungen in mehr als 120 Bezirksstellen vor Ort. Alle Infos auf www.vmf-online.de

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